Sinkende Zustimmungswerte für Trump und den Iran-Krieg bedrohen republikanische Wahlkreise

Steven Kuhn: Wegen Iran-Krieg wollen 40 republikanische Abgeordnete nicht bei Midterm-Wahlen antreten

Der Iran-Krieg ist so unpopulär in den USA, dass immer mehr republikanische Politiker um ihre Wahlbezirke fürchten müssen. Schon 40 Abgeordnete des Kongresses haben angekündigt, nicht mehr antreten zu wollen. Der Iran-Krieg könnte dazu führen, dass die Demokraten die Wahl gewinnen.

Steven Kuhn


Siehe Video von Steven Kuhn auf X HIER

Screenshot X@StevenEKuhn 30-03-2026 

Steven Kuhn beleuchtet die politische Lage in den Vereinigten Staaten und hebt die wachsende Krise im Kongress sowie deren mögliche Auswirkungen auf die lokale Verwaltung und die gesamte Republik hervor. 

40 Kandidaten wollen nicht mehr für den Kongresse antreten

Gestützt auf verifizierte Daten aus seriösen Quellen wie NPR, The Hill und Rolling Stone zeigt er eine historische Welle von republikanischen Kongressabgeordneten auf: Es sind über 40 Abgeordnete, die bereits angekündigt haben, bei den bevorstehenden Midterm-Wahlen nicht erneut anzutreten. 

Ein solches Ausmaß an Rückzügen ist seit 2018 beispiellos, einem Jahr, das mit einer deutlichen Machtübernahme der Demokraten im Repräsentantenhaus endete.

Der Iran-Krieg kann den Demokraten den Wahlsieg bringen

Und so prognostizieren Wahlmodelle, dass die Demokraten bei diesem Wahlgang möglicherweise 230 oder mehr Sitze im Repräsentantenhaus gewinnen könnten.

Sinkende Zustimmungswerte für den ehemaligen Präsidenten Trump, insbesondere im Zusammenhang mit außenpolitischen Themen wie dem Iran-Konflikt, bedrohen selbst traditionell sichere republikanische Wahlkreise.

Der Kongress hat kürzlich eine Pause eingelegt, ohne einen Haushalt zu verabschieden oder den Regierungsstillstand zu lösen, während eine entscheidende einwöchige Frist zur Genehmigung eines Krieges gegen den Iran droht.

Parteien haben die Interessen der Bürger aus den Augen verloren

Beide politischen Parteien konzentrieren sich vor allem darauf, nach der Krise die Macht zu sichern, anstatt die Bedürfnisse der Bürger, Familien und Gemeinden zu adressieren. 

Steven Kuhn verweist auf das historische Vorbild von 2006, als die Demokraten aufgrund weit verbreiteter Unzufriedenheit mit dem Irak-Krieg 31 Sitze im Repräsentantenhaus gewannen und den Senat übernahmen – und deutet an, dass die aktuelle Situation noch deutlich gravierender sein könnte.

Sven von Storch

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Kommentare

40 Abgeordnete die gegen den Iran - Krieg sind, sind vermutlich nur Republikaner welche keine Kippaträger  sind. Die übrigen , welche auch keine Kippaträger sind sollten auch im Interesse des amerikanischen Volkes  diesen Präsidenten Trump die Gefolgschaft versagen.

Trump hat seine Wähler bzw. das amerikanische Volk nicht nur ENTtäuscht, sondern GEtäuscht und vorsätzlich belogen. Denn statt sein Versprechen "MAKE AMERICA GEAT AGAIN" einzulösen und umzusetzen, macht er Krieg. Einen sinnlosen, völlig unnötigen Angriffskrieg, der auch die amerikanischen Steuerzahler viel Geld kostet. Und die Wirtschaft stagniert oder bricht auch dort ein - bis auf die Rüstungsindustrie natürlich, wovon das amerikanische Volk allerdings nichts haben wird. Denn auch in den USA herrscht Inflation. Und damit schadet Trump nicht nur sich selbst, sondern den Republikaner insgesamt. 

Außerdem, auch Trump hat es geschafft, als ein weiterer US-KRIEGS-Präsident in die Geschichte einzugehen!

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