Weniger Übersterblichkeit als im Grippejahr 2018

Sterberate war 2020 kaum anders als in den Jahren zuvor

Im Corona-Jahr 2020 starben pro Tag in Deutschland im Durchschnitt 2.618 Menschen. Im Jahr 2019 waren es 2.571, 2018 waren es 2.624, 2017 waren es 2.554 und 2016 waren es 2.475. Wir haben also 62 Tote pro Tag mehr als im Durchschnitt von 2016 bis 2019, aber weniger als im Grippejahr 2018.

Im Corona-Jahr 2020 starben pro Tag in Deutschland im Durchschnitt 2.618 Menschen. Im Jahr 2019 waren es 2.571, 2018 waren es 2.624, 2017 waren es 2.554, und 2016 waren es 2.475. Wir haben also 62 Tote pro Tag mehr als im Durchschnitt von 2016 bis 2019, aber weniger als im Grippejahr 2018.

Wenn man das mit den Zahlen aus der Zeit der Spanischen Grippe, der Asiatischen Grippe (1957) oder der Kongkong-Grippe (1969/1968) vergleicht, zeigen sich im Gegensatz dazu kaum Anzeichen einer deutlichen Übersterblichkeit.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lagen die Sterbe­fallzahlen im April zwar deutlich über dem Durch­schnitt der Vorjahre. Als diese zurück­gingen, bewegten sich ab Anfang Mai auch die Sterbe­fallzahlen zunächst wieder im Durch­schnitt. Im August waren sie allerdings wieder erhöht, doch dies geht offenbar auf eine Hitzeperiode zurück.

Die Sterbefallzahlen im September lagen leicht über dem Durchschnitt der Vorjahre. Im Oktober lagen die Zahlen in der ersten Hälfte unter dem Durchschnitt und in der zweiten Hälfte über dem Durchschnitt.

Sven von Storch

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