Während die deutschen Medien unter ferner liefen über erhöhte Migration aus Afrika berichteten, weil Deutschland unter Fachkräftemangel leide, haben die internationalen Nachrichten aus aller Welt die konkrete Schlagzeile parat, die aufhorchen lassen sollte.
Wir erinnern uns: Kanzler Olaf Scholz war in Kenia und traf sich dort mit der kenianischen Regierung. In der selben Zeit lobte Annalena Baerbock die kenianische Energiepolitik über den grünen Klee, obwohl der Vergleich hanebüchen ist, da Kenia über keinen nennenswerte Industrie verfügt.
Was wurde dort unter anderem konkret ausgehandelt? Der Präsident von Kenia, William Ruto, freut sich über die Zusage, dass Deutschland rund eine Viertelmillion (!) bzw. 250.000 (!) Arbeitskräfte aus Kenia nach Deutschland holen will [siehe Berichte »Business Insider«, »TVP World«, »Eye Radio South Sudan«, »Nation Africa«, »Citizen Digital«].
Im Bericht der »Tagesschau« wird diese Zahl verschwiegen.
Dabei scheint sich der kenianische Präsident über diese konkrete Zusage sehr zu freuen, sonst würde er es nicht in die weite Welt hinausposaunen.
Damit ist klar: Auf Deutschland rollt eine Migrationswelle aus Afrika zu. Denn Kenia ist nicht das einzige Land, aus dem »Fachkräfte« nach Deutschland geholt werden sollen.
Wir erinnern uns: Als Anfang der 1990er der Ostblock zusammenbrach und Millionen Osteuropäer vor allem aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion zu uns kamen, wurden viele Berufsabschlüsse nicht anerkannt. Russische Wissenschaftler, ukrainische Ärzte, weißrussische Krankenschwestern, Lehrerinnen und Ingenieure: Viele mussten in Deutschland noch mal von vorne anfangen, weil ihre Qualifikationen in Deutschland nicht anerkannt wurden.
Aber bei den Arbeitsmigranten aus Kenia soll das funktionieren? Als »Fachkräfte«?


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