US-Nuklearwaffen und Raketen sollen sich stärker an der Gefahr aus China orientieren

Raketenmodernisierung Rot-Chinas zwingt Pentagon zu neuer Verteidigungsstrategie

Bislang wurde das Nuklear- und Raketenpotenzial der Russen als Maßstab für die US-Nuklarverteidigungs-Strategie angesehen. Doch nun will man sich verstärkt an der Entwicklung in China orientieren.

Während der letzten Senatsanhörung zum Haushalt 2022 wurde klar, dass das Verteidigungsministerium seine Politik in Bezug auf die nationale Verteidigungstrategie ändern muss.

Experten zufolge gibt eine wichtige Veränderung in der Sichtweise des Pentagon auf das chinesische Militär und seine Nuklearstreitkräfte.

»Dies ist ein neuer Rahmen für die Herausforderung der nuklearen Modernisierung und Abschreckung«, sagt Bryan Clark, strategischer Experte am Hudson Institute, wie »Breaking Defense« berichtete. »Der Ausbau der Größe und Fähigkeit unseres Arsenals wurde in der Vergangenheit nicht von den Nuklearstreitkräften der VR China angetrieben, aber nun das beginnt das Verteidigungsministerium eindeutig damit, China neben Russland als aufsteigende Bedrohung einzustufen.«


Sven von Storch

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