Die Energiekrise ist nun allumfassend: Strom, Kohle, Erdgas, Erdöl und somit auch Benzin und Heizöl — alles wird teurer.
Zurzeit kostetet Brent-Rohöl so viel wie seit etwa drei Jahren nicht mehr [siehe Bericht »n-tv«]. Und der US-amerikanische US-Ölpreis erreicht das höchste Niveau seit sieben Jahren. Das ist jedoch nur der Anfang.
Für die Preissteigerungen gibt es mehrere Gründe. Zum einen liegt es an den aktuellen geopolitischen Verwerfungen und Handelsstreitigkeiten. Zum anderen liegt es daran, dass auch die anderen Rohstoffe teurer geworden sind und deshalb auf Erdöl als Alternative zurückgegriffen wurde, das entsprechend im Preis nachzog.
Für die Verbraucher bedeutet dies Verteuerungen auf allen Ebenen: Durch die Verteuerungen von Heizöl und Erdgas wird das Heizen im Herbst und Winter teurer, durch die gestiegenen Kohlepreise steigen die Stromkosten, und durch die insgesamt gestiegenen Energiepreise werden die Produktionskosten der Industrie in die Höhe getrieben, was wiederum durch die verteuerten Produkte an die Verbraucher weitergegeben wird.
Hinzu kommen noch die angekündigten Verteuerungen von Energie über die CO2-Abgaben, wie sie beispielsweise von den Grünen gefordert werden.


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