Heute schon muslimische Lieder gesungen?

Politiker ergehen sich in Demutsbekundungen gegenüber dem Islam

In Deutschland beginnt eine religiöse Fastenzeit, die in Deutschland vor wenigen Jahrzehnten vollkommen unbekannt war. Spitzenpolitiker überschlagen sich in Glückwünschen und Demutsbezeugungen. Damit auch jeder echte Haltungsdeutsche weiß, was an Ramadan zu tun ist.

Der Ramadan beginnt. Und mit jedem neuen Jahr – so scheint es – bricht ein heftigerer Wettbewerb unter deutschen Politikern aus, sich in noch größeren Ehrbezeugungen und Demutsgesten gegenüber den Muslimen im Fastenmonat zu ergehen. Deutsche, Christen zumal, die davon verschont bleiben wollen, haben immer schlechtere Chancen, dem zu entgehen.

Am schlimmsten hat es dieses Jahr die Bürger der hessischen Metropole Frankfurt am Main erwischt. Buchstäblich in einer Nacht und Nebel-Aktion ließ die dortige Stadtregierung eine große Fußgängerzone in eine islamkonforme Flanier- und Jubelmeile umdekorieren inklusive „Happy Ramadan“-Blinkeschilder und einem Meer aus Halbmonden, unter dem Frankfurts Bürger am Wochenendeinkauf verlustieren sollten.

Der Frankfurter Stadtrat wird aus einem Bündnis von SPD, Grünen und der radikal-linken Ökopartei Volt regiert. Diese machte ihren Beschluss, die Frankfurter »Fressgasse« in eine Ramadan-Gasse zu verwandeln nicht groß öffentlich. Auch die werden inzwischen wissen, warum. Die konservative Publizistin Anabel Schunke erinnerte daran, dass dieselbe Stadt in den Jahren 2018 und 2019 nicht einen Cent übrig hatte für eine passende, schmuckvolle Weihnachtsbeleuchtung. Dagegen scheint kein Aufwand für Bücklinge in Richtung Muslime zu groß zu sein. Zwischen 50.000 und 100.000 Euro Steuergeld soll die Bürger die kultursensible Bereicherung gekostet haben.

Ähnlich ging unsere Außenministernde und Gleichstellungsbeauftragte für genderkonforme Bedürfnisanstalten in Nigeria vor. »Ramadan Mubarak« ließ Annalena Baerbock per Videobotschaft über das Auswärtige Amt verbreiten.    

Die Fachfrau für wirkungsfreie antirussische Sanktionspolitik erging sich in demutsvollen Glückwünschen für Muslime, besonders die vom Krieg betroffenen Bewohner des Gaza-Streifens, wobei sich die Mundwinkel der Ministerin in seltsamer Unstimmigkeit zum brav Aufgesagten nicht zwischen Betroffenheit und Frohsinn entscheiden konnten. Mangelhaftes Sprechvermögen – manche nennen es auch Legasthenie – schließen die unausgereifte Kontrolle über das eigene Mienenspiel wohl ein. Die Bürger dürfen mithin dazu schweigen: Das AA war so sensibel, die Kommentarfunktion zu Baerbocks islamophiler Glückwunscharie abzuschalten.

Den Vogel in der allgemeinen pro-islamischen Unterwerfung, die die Spitzenpolitik in regelmäßigen Abständen überfällt, schoss freilich der Ex-Bundespräsident Christian »Der Islam gehört zu Deutschland«-Wulff ab. Dieser lobte die muslimische Festbeleuchtung Frankfurt am Mains nicht nur ausdrücklich, sondern forderte die Bürger auf, ihre Kinder in Kitas und schulen auch mal muslimische Lieder singen zu lassen und nicht nur christliche. Mal davon abgesehen, dass man eher staatliche Kitas findet, in denen islamkonform Schweinefleisch verboten ist als Kitas, in denen noch christliche Lieder gesungen werden – werden wir von Herrn Wulff denn auch an Ostern vernehmen, dass er Muslime nett bittet, ein paar Lieder von Paul Gerhardt oder ein paar Takte aus Bachs Osteroratorium zu trällern?

Wohl kaum, denn dafür bräuchte man ja ein Minimum an Rückgrat.

Ein Gastbeitrag der Initiative Christenschutz

Sven von Storch

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