Nach Auswertung der US-Daten für 2020, gibt es immer noch keine überzeugenden Beweise dafür, dass strenge Lockdowns die Zahl der Todesopfer durch Corona gesenkt hätten, berichtete die »New York Post«.
Ein Effekt ist jedoch klar: Es gibt jetzt mehr Todesfälle aufgrund anderer Ursachen, insbesondere bei jungen und mittleren Alters, Minderheiten und weniger Wohlhabenden.
Das beste Maß für die Auswirkungen der Pandemie ist das, was Statistiker als Übersterblichkeit bezeichnen. Dabei wird die Gesamtzahl der Todesfälle mit der Gesamtzahl der Vorjahre verglichen. Diese Maßnahme stieg bei älteren Amerikanern aufgrund des Coronavirus an, stieg jedoch noch stärker bei Menschen im Alter von 15 bis 54 Jahren an, und die meisten dieser übermäßigen Todesfälle wurden NICHT auf das Coronavirus zurückgeführt.
Einige dieser Todesfälle könnten unentdeckte Coronavirus-SARS-CoV-2/COVID-19-Fälle sein, andere können jedoch nicht mit der Pandemie oder den Sperren zusammenhängen. Vorläufige Berichte weisen jedoch auf einige offensichtliche Faktoren im Zusammenhang mit den Lockdowns hin.
Es gab einen starken Rückgang der Besuche in Notaufnahmen und eine Zunahme tödlicher Herzinfarkte, da die Patienten keine sofortige Behandlung erhielten. Viel weniger Menschen wurden auf Krebs untersucht. Soziale Isolation trug zu übermäßigen Todesfällen durch Demenz und Alzheimer bei.
Wissenschaftler sagten voraus, dass die sozialen und wirtschaftlichen Umwälzungen während der Lockdowns zu Zehntausenden von »Todesfällen der Verzweiflung« aufgrund von Drogenüberdosierungen, Alkoholismus und Selbstmord führen würden. Als die Arbeitslosigkeit anstieg und Programme zur Behandlung von psychischer Gesundheit und Drogenmissbrauch unterbrochen wurden, nahmen die gemeldeten Angstzustände, Depressionen und Selbstmordgedanken dramatisch zu, ebenso wie Alkoholverkäufe und tödliche Überdosierungen.
Die Zahl der Menschen, die letztes Jahr in den USA bei Autounfällen getötet wurden, stieg auf den höchsten Stand seit mehr als einem Jahrzehnt, obwohl die Amerikaner deutlich weniger fuhren als 2019. Es war der steilste jährliche Anstieg der Todesrate pro Meile in fast einem Jahrhundert, anscheinend aufgrund von mehr Drogenmissbrauch und mehr Hochgeschwindigkeitsfahrten auf leeren Straßen.
Die Zahl der Todesfälle ohne Corona war in US-Bundesstaaten mit einkommensschwachen Haushalten, die überproportional vom Lockdown betroffen waren, besonders hoch. Fast 40 Prozent der Arbeitnehmer in Haushalten mit niedrigem Einkommen haben im Frühjahr ihren Arbeitsplatz verloren, dreimal so viel wie in Haushalten mit hohem Einkommen.
Die tödlichen Auswirkungen von Lockdowns werden in den kommenden Jahren aufgrund der anhaltenden wirtschaftlichen Folgen zunehmen. Die Vereinigten Staaten werden in den nächsten zwei Jahrzehnten mehr als 1 Million Todesfälle infolge des massiven »Arbeitslosenschocks« im vergangenen Jahr erleiden, so ein Forscherteam der Johns Hopkins University und Duke University, das die Auswirkungen von vergangene Rezessionen zur Sterblichkeit analysiert hat.
Die Beweislast liegt bei den Politikern und Entscheidungsträgern, die den Menschen solche Maßnahmen aufzwingen, und sie haben sie nicht erfüllt. Es gibt immer noch keinen Beweis dafür, dass Lockdowns unterm Strich mehr Leben retten als gefährden oder kosten.
Keine Beweise für Wirksamkeit von Lockdowns
New York Post_ Lockdowns gefährden mehr Leben als sie Leben retten
Auswertung der Daten für 2020: Es gibt keine überzeugenden Beweise dafür, dass Lockdowns die Zahl der Todesopfer durch Corona gesenkt hätten, berichtete die »New York Post«.
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