Berlin leidet unter Wohnungsmangel. Wenn mal eine neue Wohnung frei wird, stehen die Interessenten Schlange. Doch die steigenden Mietpreise verschlagen vielen Wohnungssuchenden den Atem.
Anders sieht es bei den Wohnungen aus, die für Flüchtlinge, Asylsuchende und Zuwanderer reserviert sind. Hier lässt sich die öffentliche Hand nicht lumpen.
Die »B.Z.« fragt zurecht: Droht in Berlin dieselbe Entwicklung wie beispielsweise in Tübingen? In der baden-württembergischen Universitätsstadt sind seit 2015 alle neu gebauten Sozialwohnungen mit Migranten belegt.
Die Sorge ist aktuell und berechtigt. In Berlin-Spandau sind gerade 128 bezahlbare neue Wohnungen fertiggestellt worden. Einziehen sollen dort aber vorerst nur Flüchtlinge.


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