Für Schlagzeilen sorgte das erste gemeinsame Flottenmanöver der Chinesen und Russen in der Ostsee, das zurzeit (24. bis 27. Juli) vor dem Baltikum stattfindet. Doch das ist nur ein Teil der wachsenden Zusammenarbeit.
Parallel finden zurzeit die größten Anti-Terror-Manöver aller Zeiten statt. Russland, China und die Mongolei wollen die Terrorabwehr an der Grenze üben. Der erste Teil im russischen Fernen Osten hat bereits stattgefunden. Weitere Übungen folgen auf dem Territorium der Mongolei und in China.
Die massive Zunahme an gemeinsamen Manövern und Übungen demonstriert, wie das Bündnis der Shanghaier Kooperation für Sicherheit und Zusammenarbeit (SOZ) zusammenwächst. Doch es sind auch Signale an den Westen. Die Botschaft lautet: Destabliliserung von Staaten? - Nicht mit uns!
In Russland befürchtet man vor allem islamistisch und separatistisch motivierte Terrorakte der Tschetschenen. In China ist man wegen der ebenfalls islamistischen und separatistischen Terror-Organisationen in der Westprovinz Xinjiang besorgt.
Zurzeit reist der russischer Sicherheitsberater Nicolai Petrushev nach China. Die Zusammenarbeit wächst auf allen Ebenen.


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