Brüssel-Molenbeek hatte durch die Anschläge islamistischer Terroristen vor einigen Monaten traurige Berühmtheit erlangt. Auch nach den Anschlägen von Paris hatte man Verbindungen der französischen Islamisten-Szene zum Brüssler Stadtteil Molenbeek aufgedeckt. Die Franzosen waren sauer, dass Belgien so wenig gegen seine Problemviertel unternimmt. Molenbeek ist ein Hot Spot der Migration aus islamischen Ländern. Viele muslimische Fundamentalisten haben sich dort vernetzt.
Doch die Bürgermeisterin von Brüssel-Molenbeet, Françoise Schepmans, hält nun dagegen. Wie Sputnik-News berichtete, wies Frau Schepmans darauf hin, dass man in Frankreich nun festgestellt habe, dass es dort hunderte Problemviertel wie Molenbeek gebe. Fast in jeder französischen Großstadt gibt es Viertel mit extrem hohen Migrationsanteil, in denen die Islamistenszene relativ unbehelligt ihr Netzwerk ausbauen kann.
Frau Schepmans beschwerte sich darüber, dass Bezirksbürgermeister in den meisten europäischen Städten zu wenig Befugnisse hätten, um wirksam gegen Auswucherungen der Islamisten-Szene vorzugehen. Es sei nicht einmal möglich, verdächtige Einrichtungen zu schließen.


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