Die Lage wird immer schärfer. Denn es fehlt in Deutschland zunehmend an Wohnraum, weil die Bevölkerung seit 2016 massive gestiegen ist, und zwar netto von rund 82 Millionen 2015 bis weiter über 84 Millionen im Jahr 2024. Hierbei spielt vor allen Dingen die Migration eine große Rolle, denn die länger hier lebende deutsche Bevölkerung nimmt durch die niedrige Geburtenrate eigentlich ab.
Insgesamt nimmt die Bevölkerung jedoch zu und damit auch der Mangel an Wohnraum. Die Mieten in den großen deutschen Städten steigen rasant. Immer mehr junge Erwachsende müssen bei ihre Eltern wohnen bleiben, weil sie keine eigene Wohnung finden oder finanzieren können. Die Warteliste für Wohnungen ist lang. Wer in München, Köln, Stuttgart oder Berlin eine Wohnung sucht, muss sich auf eine lange Odyssee einstellen, bis er fündig wird.
Hinzu kommt das Problem der Baubranche. Die notwendige Zahl von rund 400.000 Wohnungen, die pro Jahr gebaut werden müssten, ist man weit entfernt.
Wie die »Junge Freiheit« berichtet, sollen in den ersten neun Monaten des aktuell Jahres insgesamt 157.200 Wohnungen genehmigt worden sein, heißt es. Das entspricht einem Rückgang um 19,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bei den Einfamilienhäusern sank die Zahl der Genehmigungen um ein Viertel.
Damit wird die Wohnungssituation in Deutschland weiter angespannt bleiben.


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