Überall in der westlichen Welt ändert sich die Demographie. Die Bevölkerung altert, der Anteil der europäisch-stämmigen Menschen nimmt ab. Auch in Kanada. Dort nimmt insbesondere der Anteil der Ost-Asiaten und Einwanderer aus dem Nahen und Mittleren Osten zu. Die unterschiedlichen Geburtenraten der verschiedenen Ethnien beschleunigen diesen Prozess. Hier gilt nicht nur die Anzahl der Kinder, sondern auch das Alter der Mutter bei der Erstgeburt. Die Generationen verjüngen sich bei bestimmten Bevölkerungsgruppen schneller als bei anderen.
Wie der Journalist Douglas Todd in Vancouver Sun unter Berufung auf Daten des Demographie-Professors Eric Kaufmann beschreibt, wird die Bevölkerung Vancouvers, der großen West-Metropole Kanadas, in zwei Jahrzehnten ihr Antlitz vollkommen verändert haben. Nur 3 von 10 Einwohner werden dann noch europäisch-stämmig sein. Demographen haben nachgewiesen, dass Kanada das westliche Land mit der schnellsten demographischen Veränderung ist.
Dabei zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen städtischen und ländlichen Regionen. Auf dem Lande werde der ehtnisch-demographische Wandel länger brauchen als in den Metropolregionen.


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