Wie die NZZ, Süddeutsche und Spiegel-Online berichteten, hat die Polizei in Australien einen größeren Terroranschlag in der Stadt Melbourne verhindert. Sechs Männer und eine Frau wurden bei einer Razzia festgenommen. Sie sollen mehrere Attentate an Weihnachten geplant haben. Die jungen Männer haben libanesischen und ägyptischen Migrationshintergrund. Sie sollen sich selbständig radikalisiert und den "Islamlischen Staat" (IS) als Vorbild genommen haben.
Mittlerweile hat sich Australiens Premierminister Malcom Turnbull zu Wort gemeldet. Er sprach davon, dass ein schwerwiegender Anschlag verhindert worden sei. Die mutmaßlichen Terroristen hätten das Weihnachtsfest zum Anlass und Zeitpunkt für Anschläge nehmen wolllen.
Die vereitelte Anschlag beweist, wie die IS-Strategie der einsamen Wölfe funktioniert. Anstatt eine Bewegung zentral zu steuern, werden weltweit radikalisierte Muslime durch Vorbildattacken zum selbständigen Nachahmen animiert. Das bedeutet, dass die Täter überall sein können.


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