Grundsicherung im Alter

Immer mehr Rentner auf Sozialleistungen angewiesen

Für immer mehr Bürger wird es im Alter notwendig, auf die Grundsicherung im Alter zurückzugreifen, um zu überleben. Die Renten reichen ihnen zum Leben nicht aus. Die Dunkelziffer der Rentner, die sich nicht trauen, die Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist hoch.

So viele Rentner wie nie zuvor müssen ihre Rente mit Sozialhilfe aufstocken, das heißt »Grundsicherung im Alter« beantragen. Das ist sozugsagen die Sozialhilfe für Senioren, wenn die Rente nicht zum Überleben reicht.

Wie die »Neue Ostnabrücker Zeitung (NOZ)« berichtet, gibt es bereits 730.000 Rentner, die eine Grundsicherung erhalten. Im Gegensatz zum vorherigen Jahr 2023 ist das ein Anstieg von ungefähr 37.000. Dieser Trend wird sich wahrscheinlich fortsetzen.

Diese hohe Zahl ist nur die Spitze des Eisbergs. Denn es gibt eine hohe Dunkelziffer von Rentnern, die theoretisch Anspruch auf Aufstockung im Sinne Grundsicherung hätten, aber sich aus Scham nicht trauen, zum Amt zu gehen, oder weil sie befürchten, dass ihre Kinder oder Kindeskinder in die finanzielle Verantwortung genommen werden.

Das Ergebnis sieht man in jeder Großstadt: Rentner suchen im Müll nach Pfandflaschen.

Viele Rentner leiden allein. Weil sie kein Geld für die gesellschaftliche Teilhabe haben, nehmen sie am sozialen Leben nicht teil, sondern bleiben in ihrer Wohnung.

Man darf kritisch anmerken: Insgsamt scheint es nicht an Geld zu mangeln, wenn man die deutschen Steuereinnahmen in Rekordhöhe betrachtet und sich die enormen Ausgaben für Migration, Integration, Energiewende und Entwicklungshilfe ansieht.

Sven von Storch

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