Selbstmordattentat-Serie in Afrika

Immer mehr Kinder werden zu Selbstmordattentätern für Boko-Haram-Islamisten

UNICEF warnt: Der Anteil der Kinder, die von der islamistischen Terrororganisation Boko Haram entführt und zum Terroranschlag gedrängt werden, wird immer größer.

Freie Welt

Die radikal-fundamentalistische Terrororganisation Boko-Haram terrorisiert mit ihren Anschlägen, Entführungen und Morden große Teile in Nigeria, im Tschad, in Niger und Kamerun. In den letzten 8 Jahren haben die Gewalttaten der Terroriston dort mehr als 20.000 Menschenleben gefordert.

UNICEF hat nun alarmierende zahlen herausgegeben. Wie Al Jazeera berichtete, sollen allein in den letzten drei Monaten dieses Jahres 27 Kinder sich als Selbstmordattentäter in Luft gesprengt haben.

Viele Kinder, darunter auch viele Mädchen, sind entführt worden und werden mit Druck und Gewalt auf ihre Aufgaben vorbereitet. Offenbar sind die Kinder zudem leichte Opfer für Manipulationen.

Die afrikanische Islamisten-Gruppe Boko-Haram hatte sich solidarisch zum "Islamischen Staat" (IS/DEASH) bekannt und benutzt auch dieselbe Flagge.

 

 

 

Sven von Storch

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