Ist unser Bildungssystem nicht mehr tragfähig? Ist die unkontrollierte Massenmigration schuld? Taugen die pädagogischen und didaktischen Konzepte nichts mehr? Sind die Lehrer zu schlecht ausgebildet? Gibt es zu wenige Lehrer und zu viel Unterrichtsausfall? Haben die Schulschließungen während der Corona-Lockdowns große Lücken hinterlassen? Sind die Kinder zu viel am Handy?
Vermutlich treffen alle obig genannten Punkte gleichermaßen zu. Die Tatsache, dass die Kinder wegen der Corona-Lockdowns und Schulschließungen zwei Jahre lang aus dem normalen Leben und Schulalltag gerissen wurden, könnte aber eine besonders schwerwiegende Ursache sein.
Auf jeden Fall sind immer mehr Bildungsexperten besorgt. Denn das Niveau der Viertklässler bei den Grundfertigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen nimmt immer mehr ab [siehe Bericht »n-tv«]. Hinzu kommen immer mehr Verhaltensauffälligkeiten.
Die Wissenschaftler Felicitas Thiel und Michael Becker-Mrotzek sprechen in ihrer Zusammenfassung zu einem wissenschaftlichen Gutachten für die Kultusministerkonferenz (KMK), das in Berlin vorgestellt wurde, von »alarmierenden Zuständen«.


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