Ausgerchnet jetzt? In Australien und Mexiko brennen Raffinerien und Düngemittellager

Großbrand bei wichtiger Ölraffinerie in Australien: Probleme mit Versorgungssicherheit

Flammen bis zu 60 Meter hoch und mehrere Explosionen erschütterten eine der letzten Ölraffinerien des Landes. Der Vorfall verschärft eine bereits bestehende Kraftstoffkrise. Für Australien, das nur noch zwei aktive Raffinerien betreibt, ist der Ausfal kritisch.  

Feuer bei Ölraffinerie in Australien


Ein schwerer Brand in der Viva-Energy-Raffinerie im australischen Geelong hat die Treibstoffproduktion vorübergehend beeinträchtigt und löst landesweit Sorgen um die Versorgungssicherheit aus. 

Das Feuer war am späten Mittwochabend ausgebrochen und konnte nach rund 13 Stunden am Donnerstag unter Kontrolle gebracht werden. Es schwelt jedoch weiter. Verletzte gab es keine.  

Der dramatische Verlauf des Brandes

Der Brand entstand durch ein Gasleck in der Anlage für hochoktaniges Benzin. Er entwickelte sich rasch von einem kleinen Feuer über mehrere Explosionen zu einem intensiven Großbrand. Einsatzleiter Mark McGuinness beschrieb den Vorfall als "ziemlich heftig". Bis zu 60 Meter hohe Flammen waren weithin sichtbar. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und konnte das Feuer gegen Mittag des 16. April eindämmen. Andere Bereiche der Raffinerie, in denen Diesel und Flugbenzin hergestellt werden, blieben dank Absperrventilen weitgehend verschont. Die Produktion läuft dort derzeit auf reduziertem Niveau weiter.  

Die Raffinerie in Geelong nahe Melbourne verarbeitet bis zu 120.000 Barrel Rohöl pro Tag. Sie deckt etwa zehn Prozent des gesamten australischen Kraftstoffbedarfs und über 50 Prozent des Bedarfs im Bundesstaat Victoria. Für das Land, das nur noch zwei aktive Raffinerien betreibt, ist der Ausfall besonders kritisch.  

Auswirkungen auf Produktion und Märkte

Viva Energy teilte mit, dass die Benzinproduktion vorübergehend stark eingeschränkt sei. Das Unternehmen plant jedoch, die fehlenden Mengen durch Importe zu ersetzen, und schließt eine Weitergabe von Kosten an die Verbraucher aus. Experten warnen dennoch vor möglichen Preisanstiegen von bis zu acht Cent pro Liter in Victoria in den kommenden Wochen. Die Diesel- und Flugbenzinproduktion läuft laut aktuellen Angaben bei etwa 80 Prozent der Normalleistung.  

Australien importiert bereits den Großteil seines Treibstoffs aus Singapur, Südkorea und Malaysia. Diese Lieferketten sind derzeit selbst unter Druck, weil Öltransporte aus dem Nahen Osten durch die Sperrung der Straße von Hormus behindert werden. Das Land hatte sich erst kürzlich zusätzliche 100 Millionen Liter Diesel aus Brunei und Südkorea gesichert. 

Politische Reaktion und Beruhigungsversuche

Energieminister Chris Bowen rief die Bevölkerung zur Ruhe auf. "Es ist wichtig, dass die Menschen so viel Kraftstoff kaufen, wie sie brauchen. Aber nicht mehr und nicht weniger", sagte er. Premierminister Anthony Albanese besuchte die Anlage und versicherte: "Es gibt keine Veränderung bei der Kraftstoffversorgung". Die Regierung setzt auf strategische Reserven und weitere Importe, um Engpässe zu vermeiden.  

Trotz der offiziellen Beruhigung wächst die Sorge. Australien hat in den vergangenen Jahren von acht auf nur noch zwei Raffinerien reduziert. Viele Beobachter sehen darin ein Risiko, das durch den aktuellen Brand nun deutlich wird. In sozialen Medien wird der Vorfall heftig diskutiert. Nutzer weisen darauf hin, dass das Land bei globalen Lieferstörungen besonders verwundbar ist.  

Hintergrund: Die Treibstoffkrise Down Under

Der Brand trifft Australien zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die Abhängigkeit von Importen und die Reduzierung heimischer Raffineriekapazitäten haben schon vor dem Feuer zu Engpässen geführt. Experten sprechen von einer strategischen Fehlentscheidung, die nun ihre Folgen zeigt. Viva Energy bleibt zuversichtlich, dass die Versorgung durch Importe gesichert werden kann. Dennoch bleibt die Lage angespannt, bis die genauen Schäden an der Raffinerie vollständig geklärt und behoben sind.  

Der Vorfall unterstreicht die Fragilität der australischen Energieversorgung. Während die Flammen gelöscht sind, halten die Sorgen um Treibstoffpreise und Versorgungssicherheit an. Die Regierung und das betroffene Unternehmen stehen vor der Aufgabe, das Vertrauen der Bevölkerung wiederherzustellen.

Sven von Storch

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Comments

Else Schrammen

17.04.2026 | 14:25

 "... Das Unternehmen plant jedoch, die fehlenden Mengen durch Importe zu ersetzen, und schließt eine Weitergbe von Kosten an die Verbraucher aus. ..."  Und weiter: "Die Regierung und das betroffene Unternehmen stehen vor der Aufgabe, das Vertrauen der Bevölkerung wiederherzustellen." Und unsere "Regierung"? Sieht das größte Problem, dem mobilen Tankstellenkunden ein klitzklein wenig entgegen zu kommen; Steuersenkung demnächst um 12 % netto (brutto plus MWSt. 17 %), für 2 Monate! Und wenn das Rohöl auf den üblichen Wegen nicht mehr kommen kann, Pech gehabt. Neue Märkte erschließen? Zu anstrengend. Und der schöne Gewinn würde dann auch noch wegbrechen!

Nur keine Bange ,läuft alles nach Plan ! Düngemittellager und Raffinerien  in Australien und Mexiko ;eine gute Börseninvestition ,wenn man sich zuvor abgesprochen hatte ! 

 

Von Texas bis Russland: Energieanlagen weltweit in Flammen – ein globales Muster wird sichtbar

Drohnenangriff auf die russische Ölraffinerie in Tuapse löst einen Brand aus, der so groß ist, dass er vom Weltraum aus zu sehen ist. So ein aktueller Bericht von zerohedge.

Was sich 2026 abzeichnet, ist kein Zufall mehr. Es ist ein Muster. Und es wird immer sichtbarer – von lokalen Explosionen bis hin zu Bränden, die laut aktuellen Berichten sogar aus dem All erkennbar sind.

https://uncutnews.ch/von-texas-bis-russland-energieanlagen-weltweit-in-flammen-ein-globales-muster-wird-sichtbar/

Ekkehardt Fritz Beyer

18.04.2026 | 15:06

... „Ausgerechnet jetzt? In Australien und Mexiko brennen Raffinerien und Düngemittellager

Großbrand bei wichtiger Ölraffinerie in Australien: Probleme mit Versorgungssicherheit“  ...

Ja mei: Sicherlich boten die Russen - zur Linderung der Angst vor etwa einsetzenden Engpässen – sofort ihre Hilfe an!!!

Welche von den Australiern etwa schon aus schlechtem Gewissen abgelehnt werden würde? https://www.faz.net/aktuell/politik/russische-invasion-australien-unterstuetzt-ukraine-mit-waffen-17844065.html

Weil auch die EU ihre heimliche Liebe zum Bären verschweigt???https://www.nzz.ch/wirtschaft/darueber-schweigt-europa-lieber-die-eu-wird-bei-der-atomkraft-noch-lange-von-russland-abhaengig-sein-ld.1934091

Will dieses https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich etwa auch deshalb mehr Atomwaffen in Deutschland???????https://www.youtube.com/watch?v=1C9psdx86_E

Hans-Peter Klein

19.04.2026 | 11:18

Jetzt blühen allerorten die Verschwörungstheorien auf.

Kann das noch reiner Zufall sein ? Die internationae  Fossil-Lobby gerät wegen Hormus arg in Bedrängnis mit handfesten Auswirkungen auf die ganze Weltwirtschaft. Alle, wirklich alle sind betroffen.

Gleichzeitig erlebt die globale Energiewende einen Wachstumsschub nach dem anderen, profitiert zunächst unter der momentanen Energiekrise.
Hohe Spritpreise, genau das was die Grünen schon immer gefordert haben.

Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Am Ende warens wieder mal wir die Deutschen, mit unserer Energiewende, die wir schon um 1980 angestoßen haben. Wieder mal ein typisch deutscher Alleingang mit dem ewigen Fernziel der Weltbeherrschung. Und wir sind ja jetzt auch kurz davor, das es diesmal endlich mal klappt. 
Die nötigen Waffen, Panzer, Flugzeuge lieferten diesmal noch größtenteils andere, in Hormus, um Hormus und um Hormus herum. 

Clever sind die Deutschen ja schon, lassen andere kämpfen, zahlen, bluten und schlagen am  Ende dann noch  den größeren Teil vom Kuchen, sprich Nutzen, aus dem ganzen Deal für sich heraus. 

So in etwa könnte man die Story stricken.
Für die Regenbogenpresse, die uns ein schlechtes Gewissen einreden will.

Schönen  Sonntag.
MfG, HPK 

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