Von der Leyen saß still daneben, als Meloni die EU-Migratonspolitik in Frage stellt

Giorgia Meloni rechnet im Beisein von Ursula von der Leyen mit der EU-Migrationspolitik ab

Italiens Ministerpräsidentin Giogia Meloni warnt vor dramatischen Folgen unkontrollierter Zuwanderung für Sicherheit, Wirtschaft und Demokratie.

Leyen und Meloni


Bei einer Paneldiskussion auf dem Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft hat Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni Klartext gesprochen. Direkt neben EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sitzend, zeichnete sie ein kritisches Bild der europäischen Migrationspolitik.

Klare Warnungen vor versammelter EU-Elite

In der Runde mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, dem britischen Premierminister Keir Starmer und dem zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulides als Moderator warnte Meloni eindringlich vor den Konsequenzen unkontrollierter Migration. Solche Migrationsströme setzten die Sicherheit der Bürger unter Druck, belasteten Wirtschaft und Arbeitsmarkt, schwächten die Wettbewerbsfähigkeit und beeinträchtigten die Qualität der Demokratien.

Meloni machte deutlich, dass unkontrollierte Zuwanderung als hybride Bedrohung genutzt werden könne und die Stabilität von Staaten zu gefährden.

Vertrauensverlust als große Gefahr

Besonders deutlich wurde Meloni beim Thema gesellschaftliche Folgen. Wenn Bürger den Eindruck gewännen, dass zentrale Herausforderungen nicht gesteuert würden, verliere der Staat an Vertrauen. Dies mache die Menschen anfälliger für Manipulation, auch durch künstliche Intelligenz. Europa müsse von der bloßen Reaktionsfähigkeit zur Fähigkeit übergehen, Entwicklungen vorauszusehen.

Die Äußerungen fielen nur wenige Wochen vor dem Inkrafttreten des neuen EU-Migrations- und Asylpakts am 12. Juni 2026, der strengere Grenzverfahren und schnellere Rückführungen vorsieht.

Signal an Brüssel

Mit ihren Worten stellte Meloni die bisherige EU-Migrationspolitik offen infrage. Als Regierungschefin eines der am stärksten von Migration betroffenen Länder unterstrich sie die Dringlichkeit eines Kurswechsels. Ob ihre mahnenden Worte bei der EU-Kommission Gehör finden, bleibt abzuwarten. Die Panelrunde in Jerewan hat jedoch gezeigt, dass die Kritik an der bisherigen Politik selbst innerhalb der europäischen Führungsriege wächst.

Sven von Storch

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Comments

Da hat ja Meloni wahrhaftig nichts Neues gesagt  -  aber wenigstens hat sie es gesagt!

Es fehlt auch mit Sicherheit nicht daran, daß solche Mahnungen "bei der EU-Kommission Gehör finden", sondern daran, daß die Feiglinge in dieser Kommission entsprechend abzustimmen wagen.

Schließlich riskieren die meisten von ihnen ihre Pfründen bei der EU, wenn sie nicht unterwürfigst so abstimmen, wie ihre globalistischen Unterstützer und Strippenzieher es haben wollen ...

Wolfgang Lammert

06.05.2026 | 16:06

Von der Leyen und MERKEL sind in der Asylpolitik zwei SCHWESTERN im Geiste. Beide haben Deutschland und die EU in eine schwere Asyl- und Wirtschaftskrise geführt. Von der Leyen sollte auch zurücktreten !

Die blonde Teflon-Eva wird wohl dann wieder lächelnd mit den Schuldscheinen winken, und schon lässt die kleine Maus das Piepsen sein. Ändern kann man nur etwas, wenn man den Kopf der Hydra abschlägt.  

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