Die Regierung von Recep Tayyip Erdogan dachte sich, nach Belieben auf syrisches Territorium vorrücken zu können, um dort die kurdischen YPG-Milizen in der Nähe der Stadt Afrin anzugreifen. Seit Tagen dauert die türkische Offensive an. Die türkische Regierung wirft der YPG vor, mit der PKK in Südostanatolien zu kooperieren.
Wie aktuell berichtet wurde, haben sich auch syrische Regierungstruppen eingeschaltet, und zwar auf Seiten der YPG. So soll nun ein türkischer Militärkonvoi auf dem Weg nach Afrin nachts von syrischen Truppen beschossen, aufgehalten und schließlich zur Umkehr gezwungen worden sein (siehe Berichte n-tv, Welt-Online).
Während die türkischen Truppen in Nordsyrien kleine Stützpunkte der kurdischen YPG um Afrin eingenommen haben und weiterhin ihre Intervention fortsetzen, um das Entstehen eines Kurdenstaates im syrisch-türkischen Grenzgebiet zu unterbinden, rücken in immer mehr Landesteilen Syriens die syrischen Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad vor. Unterstützt wird Assad weiterhin von russischen Militärs. Auch wenn diese einen Großteil ihrer Truppen aus Syrien abgezogen haben, so sind sie immer noch beratend an der Seite Assads tätig. Zurückgeschlagen und fast besiegt sind die radikal-islamistischen Hochburgen.


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