[Siehe hierzu auch Rede von Nancy Faeser HIER]
Das verkrampfte Suchen nach Zuwanderung vom afrikanischen Kontinent nach Europa wird immer absurder. Innenministerin Faeser versucht, mit Marokko einen Deal auszuhandeln. Der Maghreb-Staat in Nordwest-Afrika solle mithelfen, die illegale Migration aus Afrika nach Europa einzudämmen. Im Gegenzug solle Deutschland es Fachkräften aus Marokko erleichtern, nach Deutschland zu kommen.
Die Sache hat nur einen Haken. Die Marokkaner machen unmissverständlich klar, dass sie die Fachkräfte wie beispielsweise Ingenieure und Ärzte im Lande selber bräuchten [siehe Bericht »Tagesthemen«].
Und hier zeigt sich dasselbe Problem wie bei Scholzens Besuchen in Kenia oder Nigeria: All diese Länder in Afrika brauchen selber ihre Fachkräfte. Sie alle leiden unter einer hohen Analphabetenrate. Oft fehlt es an Ausbildungsplätzen. Jede kompetente Kraft wird vor Ort gebraucht.
Die Menschen, die aus Afrika nach Europa drängen, sind zumeist diejenigen, die in ihren Heimatländern selbst keine beruflichen Perspektiven sehen. Wie sollen sie dann in Europa Perspektiven finden? Oder sollen sie als Billiglohnkräfte ins Land geholt werden, um die Lohnkosten zu drücken?


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