Wie der »Nordkurier« berichtet, erklärte ein Experte für Unterwasser-Aktionen, dass das Narrativ vom kleinen ukrainischen Team, das mit einem einzigen Segelboot für die Sprengung von Nord-Stream-2 sorgte, nicht stimmen kann.
Das Segelboot, dass für die Aktion verwendet worden sein soll, sei viel zu klein für die Aktion. Es hätte noch mindestens ein weiteres Boot mit einem weiteren Team mithelfen müssen. Das nötige Material für die mehreren Sprengungen hätte mit der gesamten Ausrüstung mindestens vier Tonnen gewogen. Hinzu kämen das Wetter und der Seegang.
Es sei nicht möglich mit 25 Kilogramm Ankermassen ein 17 Tonnen schweres Boot (inklusive Ausrüstung und Material für die Sprengung) festzuhalten. Für rund 400 Kilogramm Sprengstoff sei das Boot viel zu klein und wackelig gewesen, meint der Experte.
Außerdem seien die vier Sprengungen an vier Orten der Pipeline sehr unterschiedlich. Für die größeren Risse schätz der Experte den Einsatz von militärischen Minen, die mittels Ladekran ins Wasser gehieft wurden.
Diese Einschätzungen sind Wasser auf die Mühlen all derer, welche der aktuellen Erklärung kritisch gegenüber stehen.


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