Einmischung der CIA in brasilianische Wahlen 2022: Beispiel für hybride Kriegsführung der USA im Dienst globaler Finanzeliten

Enthüllung_ Wie die Biden-Regierung und die CIA die Wiederwahl Bolsonaros sabotierten

Die jüngsten Enthüllungen des ehemaligen Mitarbeiters des US-Außenministeriums, Mike Benz, werfen ein düsteres Licht auf die verdeckten Operationen der Vereinigten Staaten in Brasilien.

Die jüngsten Enthüllungen des ehemaligen Mitarbeiters des US-Außenministeriums, Mike Benz, werfen ein düsteres Licht auf die verdeckten Operationen der Vereinigten Staaten in Brasilien. In einer Anhörung vor der brasilianischen Abgeordnetenkammer am 6. August 2025 erklärte Benz, die CIA habe in enger Zusammenarbeit mit der Biden-Regierung die Wahlen 2022 manipuliert, um die Wiederwahl des damaligen Präsidenten Jair Bolsonaro zu verhindern und den Sieg des linken Kandidaten Luiz Inácio Lula da Silva zu sichern. Dieses Vorgehen, so Benz, sei über die US-Agentur für Internationale Entwicklung (USAID) orchestriert worden, die bis zu ihrer Schließung durch Donald Trump im Jahr 2025 als Instrument geopolitischer Einflussnahme genutzt wurde.

Aufbau eines „Zensurökosystems“ durch die USAID  

Benz zufolge finanzierte die USAID zwischen 2019 und 2023 gezielt Organisationen, Medienhäuser und linke Bewegungen in Brasilien, um ein „Zensurökosystem“ aufzubauen. Dieses habe darauf abgezielt, konservative Stimmen, insbesondere die von Bolsonaro und seinen Unterstützern, zu unterdrücken. Er beschreibt die Operation als einen „politischen Kraken“, dessen Tentakel das Informationsumfeld Brasiliens durchdrangen, und vergleicht sie mit der berüchtigten „Operation Mockingbird“ der CIA aus den 1950er- und 1960er-Jahren, die darauf abzielte, internationale Medien zu manipulieren.

Historische Rolle und Schließung der USAID  

Die USAID, ursprünglich 1961 von Präsident John F. Kennedy gegründet, war lange Zeit ein Werkzeug der US-Außenpolitik, das in den 1960er- und 1970er-Jahren in Ländern wie Brasilien als Instrument der Einflussnahme galt. Während sie später für ihre Arbeit in den Bereichen Menschenrechte und Umwelt gelobt wurde, beschuldigte die Regierung Trump die Behörde, von „radikalen Linken“ unterwandert zu sein. Diese Kritik gipfelte in ihrer Schließung durch Trump im Jahr 2025, unterstützt durch den Tech-Milliardär Elon Musk, der die USAID als Werkzeug politischer Manipulation angriff.

Hybride Kriegsführung und globale Finanzeliten  

Die Vorwürfe von Benz sind mehr als nur eine isolierte Anklage gegen die Biden-Regierung. Sie verweisen auf ein wiederkehrendes Muster hybrider Kriegsführung, das die Demokratische Partei unter dem Deckmantel von „Demokratieförderung“ nutzt, um Regime zu destabilisieren, die den Interessen globaler Finanzeliten dienen. Solche „Farbenen Revolutionen“, wie sie in der Ukraine, Georgien oder anderen Ländern beobachtet wurden, zielen darauf ab, lokale Regierungen durch von außen gesteuerte Bewegungen zu ersetzen, die den globalistischen Zielen westlicher Eliten dienen. In Brasilien, einem Land mit enormen wirtschaftlichen und geopolitischen Ressourcen, scheint die Biden-Regierung laut Benz darauf abgezielt zu haben, Bolsonaro – oft als „Trump des Tropen“ bezeichnet – zu stürzen, um eine Regierung zu installieren, die den Interessen globaler Finanz- und Vermögensverwalter entgegenkommt.

Verbindungen zwischen USAID und brasilianischen Institutionen  

Besonders brisant ist die behauptete Verbindung zwischen der USAID und brasilianischen Institutionen wie dem Obersten Wahlgericht (TSE), das unter der Leitung von Richter Luís Roberto Barroso stand. Benz behauptet, Barroso habe direkte Kontakte zu US-Behörden unterhalten, um die Wahlen zu beeinflussen. Er verweist auf öffentliche Dokumente und Berichte, die eine Zusammenarbeit zwischen dem TSE und Plattformen wie WhatsApp belegen, die angeblich genutzt wurden, um konservative Inhalte zu zensieren. Barroso selbst gab zu, vor der Wahl 2022 Unterstützung aus den USA für die „Stärkung der Demokratie“ gesucht zu haben – ein Schritt, der laut Kritikern als Deckmantel für ausländische Einmischung diente.

Politische Debatte und Reaktionen in Brasilien  

Die Vorwürfe von Benz haben in Brasilien eine hitzige Debatte ausgelöst, insbesondere unter Bolsonaros Anhängern, die die Legitimität der Wahlen von 2022 in Frage stellen. Eduardo Bolsonaro, der Sohn des Ex-Präsidenten, hat die Anschuldigungen aufgegriffen und Organisationen wie Sleeping Giants Brasil und Alma Preta beschuldigt, US-Gelder für Zensur- und Desinformationskampagnen erhalten zu haben. Diese Behauptungen wurden von den genannten Organisationen, wie der Nachrichtenagentur Lupa, zurückgewiesen, die jede direkte Verbindung zur USAID bestreitet. Dennoch plant die Opposition, die Vorwürfe in einer parlamentarischen Untersuchung (CPMI) weiter zu prüfen, um die Rolle ausländischer Finanzierung in der brasilianischen Politik aufzuklären.

Globale Strategie der USA und deren Konsequenzen  

Die Einmischung der USA in Brasilien ist kein Einzelfall, sondern Teil einer globalen Strategie, die darauf abzielt, nationale Regierungen zugunsten einer globalisierten Ordnung zu destabilisieren. Die Biden-Regierung, unterstützt von Institutionen wie der CIA und dem National Endowment for Democracy (NED), scheint ein Netzwerk von NGOs und Medienhäusern genutzt zu haben, um in Ländern wie Brasilien eine politische Umgestaltung zu erzwingen. Diese hybriden Kriegsmethoden – eine Kombination aus finanzieller Unterstützung, Medienmanipulation und diplomatischem Druck – dienen den Interessen globaler Finanzeliten, die von einer Schwächung souveräner Staaten profitieren.

Sven von Storch

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