Der Himmel über uns ist schon jetzt nicht mehr so, wie Gott oder das Universium ihn geschaffen hatte. Zehntausende Satelliten kreisen bereits um die Erde. Besonders das Starlink-Projekt von Elon Musks Unternehmen SpaceX hat dazu geführt, dass wir manchmal ganze Lichterketten von Satelliten am Himmel beobachten können.
Doch das ist NICHTS im Vergleich zu dem, was SpaceX und Google für unsere Zukunft planen...
Unser Himmel wird buchstäblich zum Horror der totalen Überwachung und unendlichen Datenspeicherung
Worum geht es? Das "Wall Street Journal" berichtete kürzlich über Verhandlungen zwischen SpaceX und Google zu orbitalen Datenzentren im Rahmen des Projekts "Suncatcher".
Dahinter verbirgt sich eines der größten techno-industriellen Projekte der Menschheit. Das Ausmaß des Projektes sprengt Ihre Vorstellungskraft: SpaceX hat bereits eine Zulassung für bis zu eine Million Satelliten beantragt!
Die Million-Satelliten-Pläne von SpaceX
Das Projekt zielt auf ein Netzwerk solarbetriebener Satelliten mit "Tensor Processing Units" (TPUs) ab, die als orbitales KI-Computing-Netzwerk dienen sollen.
Bereits im Januar 2026 hat das Unternehmen SpaceX bei der US-Regulierungsbehörde FCC einen Antrag für bis zu eine Million Satelliten im Rahmen des "SpaceX Orbital Data Center System" gestellt. Diese Satelliten sollen in niedrigen Erdumlaufbahnen (500 bis 2000 Kilometer Höhe) operieren und mit Starlink über optische Links verbunden werden.
Die Satelliten sollen mit großen Solarflügeln ausgestattet werden, die bis zu 150 Kilowatt Leistung erzeugen können. Das ist genug für Hochleistungsrechner-Racks. Vorteile sind unbegrenzte Solarenergie, Vakuum-Kühlung und die Vermeidung irdischer Energie- und Flächenprobleme. Erste Starts sind für Ende 2027 geplant.
Das Projekt ist einer der Gründe, warum SpaceX bei seinem Börsengang so enorm bewertet wurde und Elon Musk zum ersten Billionär der Menschheitsgeschichte gemacht hat.
Dies sind die zentralen Aufgaben der Satelliten:
KI-Rechenleistung bereitstellen: Training und Inference großer KI-Modelle (z. B. mit Googles TPUs) im Orbit.
Solarenergie nutzen: Große Solarflügel erzeugen bis zu 150 kW pro Satellit, nahezu unbegrenzt und kostenlos.
Passiv kühlen: Abwärme wird direkt ins Weltall abgestrahlt (Vakuum-Kühlung ohne Klimaanlagen).
Vernetztes Rechennetzwerk bilden: Über Laser-Links werden die Satelliten zu einem verteilten Supercomputer verbunden, mit Datenübertragung zur Erde via Starlink.
Es sind also zusammengefasst fliegende KI-Rechenzentren, die terrestrische Probleme mit Strom und Kühlung umgehen sollen. Erste Tests sind ab Ende 2027 geplant.
Oder anders ausgedrückt: Es ist ein weltumspannender globaler Supercomputer, ein Super-Daten-Center, ein allumspannendes Netz völliger Beobachtung, Speicherung und Verarbeitung.
Big Brother is watching you from the sky
Viele Menschen werden den Vorteil darin sehen, dass sie überall auf der Welt mit ihrem Handy oder Computer Zugriff zur orbitalen Daten-Cloud haben mit endloser Speicherkapazität. Diese endlose Speicherkapazität wird aber auch dazu führen, dass alle nur erdenklichen Daten gesammelt und quasi "im Weltraum" gespeichert werden.
Wenn ein solches System einmal installiert ist und in die falschen Hände gerät, wie zum Beispiel einer totalitären Diktatur (von der wir vielleicht gar nicht so weit entfernt sind?), bietet sich der Tyrannei das Werkzeug einer nie dagewesenen Überwachung unvorstellbaren Ausmaßes.
Aber selbst, wenn das schlimmste Szenario nicht eintreffen sollte: Den Blick zum natürlich-kosmischen Himmel wird man uns Erdlingen für immer genommen haben.
Der Weltraum hat seine eigenen Gesetze: Sonnenstürme zerstören hunderte Satelliten
Die Natur könnte sich rächen: Es kommt regelmäßig vor, dass Starlink-Satelliten kontrolliert oder unkontrolliert in die Erdatmosphäre eintreten und verglühen.
SpaceX plant die Lebensdauer der Satelliten auf etwa fünf Jahre und steuert sie danach gezielt über dem offenen Ozean in die Atmosphäre, wo sie größtenteils verbrennen. Im Jahr 2025 verglühten zeitweise ein bis zwei Satelliten pro Tag, in Spitzenphasen sogar mehrere.
Im Sommer 2023 wurde innerhalb von zwei Monaten rund 270 Satelliten durch Sonnenstürme zerstört.


Kommentare
"Der Himmel wird nie wieder…
"Der Himmel wird nie wieder wie früher sein
Eine Million zusätzliche Satelliten im Weltraum: SpaceX und Google planen orbitale Rechenzentren" ...
Ja mei: ... „China hat erfolgreiche Experimente mit speziellen Satelliten (wie Shijian-21 und neueren Modellen der Qingzhou-Klasse) durchgeführt. Diese sind mit Greifarmen ausgestattet, um defekte Satelliten oder Trümmerteile einzufangen und in Friedhofsorbits oder zum Verglühen in die Atmosphäre zu befördern. Russland forscht ebenfalls an Konzepten für Weltraum-Schlepper und Interceptoren.“ ... https://www.google.com/search?q=was+k%C3%B6nnen+russland+und+china+gegen+die+%C3%BCberf%C3%BCllung+im+weltraum+unternehmen&sca_esv=e81adbbb4a121c19&source=hp&ei=DTE6apvVGNqPxc8P34KE8AE&iflsig=ABILxe8…
Ließe sich diese Technik nicht auch perfekt gegen die entsprechenden Satelliten von Google und Musk einsetzen???
orbitale Rechenzentren
Die kriegen die Infrastruktur für Rechenzentren auf der Erde kaum geregelt, aber wollen jetzt welche im Orbit. Ich denke, das verbuchen wir mal unter der Rubrik "veritabler Hirnfurz".
Wehret den Anfängen dieses…
Wehret den Anfängen dieses völlig überflüssigen und geldverschwendenden Satellitenwahnsinns!
Ist es nicht schon wahnsinnig und überflüssig genug, Geld in das hochgefährliche autonome Fahren zu investieren?
Und wie heute hier zu lesen ist, fängt auch der völlig überzogene KI-Boom an, zu bröckeln.
Nicht alles, was technisch möglich ist, macht Sinn - jedenfalls nicht für diejenigen, die dadurch nicht zu Billionären werden!
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