Col. Douglas Macgregor kritisiert Merz'ens Ukraine-Politik scharf

Douglas Macgregor_ Rüstungsindustrie, CIA und Kriegs-Lobbyisten sind am Ruder

Col. Douglas Macgregor warnt: Wenn Friedrich Merz so weiter macht, sollte er vorbereitet sein auf russische Raketen, die auf Deutschland fliegen. Und was Trump angeht, so habe dieser weniger Macht als angenommen, weil CIA und Kriegs-Lobbyisten die Fäden ziehen.

[Siehe Video auf YouTube HIER]

Col. Douglas Macgregor analysiert die Lage in Europa messerscharf. Diesmal geht er mit der Politik von Friedrich Merz hart ins Gericht. Dass der deutsche Bundeskanzler der Ukraine ausdrücklich erlaubt habe, Raketen in Russlands Herzland zu feuern, sei extrem fahrlässig und gefährlich. Merz solle sich nicht wundern, wenn am Ende Raketen aus Russland nach Deutschland fliegen.

In Bezug auf die USA stellt Macgregor klar, dass US-Präsident Donald Trump nicht vollständig die Kontrolle über die US-Außen- und Militärpolitik habe. Denn die CIA und die Kriegs-Lobbyisten sowie die Militärs selbst haben weiterhin sehr viel Einfluss und jene, die schon unter Biden die Fäden zogen, ziehen sie immer noch.

Der Kreml sei sich dieser Lage bewusst. Außerdem sieht Putin, dass Merz, Macron und Starmer klare anti-russische Positionen bezogen haben. In dieser Situation versuche Russland natürlich, den Krieg in der Ukraine zum eigenen Vorteil zu Ende zu bringen.

Macgregor findet es seltsam, dass Trump, der erst so positiv über Putin gesprochen hatte, nun plötzlich so schlecht über Putin redet, weil russische Geschosse zu ukrainischen Zivilopfern geführt haben. In diesem Krieg seien es oftmals ukrainische Geschosse, die zivile Ziele treffen.

Außerdem sei es doch merkwürdig, dass die europäischen Spitzenpolitiker (z.B. Merz, Macron, Starmer) so wenig auf Trumps Bemühungen reagieren. Macgregor vermutet, dass die verantwortlichen Politiker in Deutschland genauso wie die CIA auf die immer noch sehr starke Kriegs-Lobby reagieren, während Trump weitgehend ignoriert wird.

Die Russen, so vermutet Macgregor, wollen keinen Krieg mit der NATO, lassen sich aber auch nicht auf die Spielereien ein, sondern versuchen ihre Interessen durchzusetzen, bevor der Krieg beendet wird. Und Kiew sei dabei, diesen Krieg zu verlieren.

Weiterhin sei es wichtig zu konstatieren, dass Umfragen in Europa immer wieder zeigen, dass die Mehrheit der Europäer keinen Krieg mit Russland will. Umgekehrt besteht aber die Gefahr, dass Selenskij den Rückhalt in der ukrainischen Bevölkerung verliert, weil sich immer mehr Ukrainer weigern, sich an der Front verheizen zu lassen.

Sven von Storch

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