Nicht nur in Deutschland, auch in Österreich gibt es zunehmend Probleme mit der Qualifikation der Asylsuchenden. Eine Untersuchung unter Asylberechtigten in Wien ergab, dass durchschnittlich sieben von zehn, also 70 Prozent, nicht lesen und schreiben können [siehe Bericht »Exxpress.at«]. Diese Tendenz sei seit einigen Jahren steigend.
Nun muss man ihnen also nicht nur Deutsch beibringen, sondern auch in ihrer jeweiligen Muttersprache zu lesen und zu schreiben. Das ist eine große Herausforderung. Es wird lange dauern, bis ein großer Teil von ihnen für die Eingliederung in den immer anspruchsvolleren Arbeitsmarkt (Digitalisierung! Computer an fast jedem Arbeitsplatz!) qualifiziert werden können. Bis dahin sind größtenteils Hilfsarbeiter-Tätigkeiten, langwierige Kurse und Fortbildungen und die Abhängigkeit von Sozialleistungen zu erwarten.


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