Das »Deutsches Ärzteblatt« und das angesehene britische Wissenschaftsmagazin »Nature« berichten über eine neue Studie, nach welcher die mRNA-Impfstoffe die Entstehung unerwünschter Proteine begünstigen können (»N1-methylpseudouridylation of mRNA causes +1 ribosomal frameshifting«) [siehe auch Bericht »Berliner Zeitung«].
Der Grund ist, dass die in Impfstoffen genutzte mRNA in der Regel verändert wird, um die Stabilität zu erhöhen und die Gefahr eines Immunangriffs gegen die mRNA zu verringern.
Doch solche Anpassungen könnten zu einem sogenannten ribosomalen »Frameshifting« führen. Das meinen die Toxikologen Anne Willis und James Thaventhiran und ihre Mitarbeiter von der University of Cambridge herausgefunden zu haben.
Mit einem sogenannten ribosomalen »Frameshifting« gemeint sind Übersetzungsfehler in den Proteinfabriken der Zellen, den Ribosomen. Dort werden die Proteine (Eiweiße) hergestellt. Nach Ergebnissen der neuen Studie kann es dazu kommen, dass die Bauanleitung für die Proteine in der Zelle anders als sonst abgelesen wird. Diese Verschiebung des Leserasters ist der sogenannte »Frameshift«.
Die Ribosomen stellen nach Impfung das Spike-Protein her, das sich normalerweise auf der Hülle des Virus befindet. Auf diese Weise soll das Immunsystem des Körpers gegen das Coronavirus aufgerüstet werden. Damit das Immunsystem die eingeschleuste mRNA nicht zu früh bekämpft, wird ein Baustein des RNA-Kettenmoleküls modifiziert. Dieser wird Uridin genannt. Uridin wird bei der Impfstoffherstellung zum sogenannten N1-Methylpseudouridin umgewandelt.


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