Im Herbst letzten Jahres soll das Coronavirus SARS-CoV-2 in der Millionenstadt Wuhan, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Hubei, ausgebrochen sein. Doch die kommunistische chinesische Regierung verhindert bis heute die Aufklärung durch internationale Experten. Stattdessen wird dem Ausland die Schuld in die Schuhe geschoben. Chinesische Staatsmedien streuen Gerüchte, das Virus stamme gar nicht aus China, sondern sei von außen ins Land gebracht worden.
Seit vielen Monaten bemühen sich Experten aus aller Welt um die Klärung des Virusausbruchs in Wuhan. Doch eine komplette Aufklärung ist nur mithilfe der chinesischen Behörden und Regierung möglich. Die stellen sich quer, gerade so, als gebe es etwas Wichtiges zu verbergen.
Aktuell hat Peking wieder ein Experten-Team der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an der Einreise ins Reich der Mitte gehindert. Die Einreise der Experten wurde in letzter Minute gestoppt. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus äußerte ungewöhnlich deutliche Kritik an Chinas Regime. Er sei sehr enttäuscht über die Nachricht aus China.
Offen bleiben immer noch wichtige Fragen: Von welchem Tier und auf welchem Wege ist das Virus auf den Menschen übergesprungen? Wo war der genaue Ort dieses Ereignisses? War es der Fleischmarkt von Wuhan oder das in der Nähe gelegene Virus-Forschungslabor?
Zweifel werden auch immer wieder an den offiziellen Corona-Zahlen aus China geäußert. Dass ein Land mit 1,4 Milliarden Einwohnern und immer wieder erneuten Corona-Ausbrüchen weniger als 100.000 Infizierte haben soll, wird international angezweifelt. Es wird befürchtet, dass Peking die wirklichen Zahlen geheim hält.


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