In manchen Regionen gibt es Märkte mit ausreichender Nachfrage für Elektrofahrzeuge, in anderen werden sie bewusst politisch gefördert und gepuscht. Auf China trifft beides zu. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es mehr E-Fahrzeuge als im Reich der Mitte.
Schon mehr als 420.000 elektrisch betriebene Busse fahren dort durch die Städte. Zum Vergleich: In den USA sind gerade einmal 300. Allein in Shenzhen beispielsweise wurden vor zwei Jahren alle Busse ausgetauscht. Rund 16.000 sollen es sein, die durch die Stadt fahren. Vor kurzen wurden auch die 21.000 Taxis dort ausgetauscht [siehe Bericht »Focus-Online«]. Auch was die E-motorisierten Zweiräder betrifft, ist China führend. Rund 30 Millionen sollen bereits durch Chinas Städte rollen. China ist für rund 60 Prozent der weltweiten Nachfrage nach E-Fahrzeugen verantwortlich [siehe Bericht »Zeit-Online«].
Zwei Dinge sind für diese Entwicklungen besonders verantwortlich: Zum einen will man in den großen Metropolen dort dem Smog die Stirn bieten. Zum anderen werden die Fahrzeuge hauptsächlich im Stadtverkehr benutzt, so dass die Wege relativ kurz sind.
Lässt sich das alles auf Deutschland übertragen? Wohl kaum. Aber die wirtschaftliche Bedeutung Chinas wird auch auf diesem Gebiet wieder den Ausschlag geben, wenn es darum geht, die Trends für die Zukunft festzulegen.


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