Gastbeitrag des Lateinamerika-Experten René Fuchslocher

Chile im Griff der Globalisten mit ihrem Great Reset

Der Senat von Chile schickte am Mittwoch seinen Vorschlag, um den Niedergang der Wirtschaft, die die Kontrollmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verursacht haben, anzugehen.

Der Senat von Chile schickte am Mittwoch seinen Vorschlag, um den Niedergang der Wirtschaft, die die Kontrollmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verursacht haben, anzugehen. Der Präsident des Senats, die Christdemokratin Yasna Provoste, hat den Präsidenten der Republik gefordert, diesen Vorschlag bald in Gesetzentwürfen umzusetzen.

Im Zentrum des Ansatzes steht die Schaffung eines „universellen Grundeinkommens für Notfälle“ bis zum Monat September. Da jedoch in Chile die vorläufigen Entscheidungen endgültig sind (dies haben wir bei verschiedenen Steuern gesehen, die im Falle von Naturkatastrophen vorübergehend eingeführt und danach nicht beseitigt wurden), muss analysiert werden, was hinter dieses „universelles Grundeinkommen“ steckt, das von meisten chilenischen Politiker als Allheilmittel betrachtet wird, um sich der Wirtschaftskrise zu stellen, die sie selbst zugelassen haben.

Klaus Schwab, Gründer und CEO des World Economic Forum (WEF), auch Davos Forum genannt, schreibt in seinem Buch „COVID-19: The Great Reset“, dass die Coronavirus-Krise „eine seltene Chance“, „neue Grundlagen für unser Wirtschafts- und Sozialsystem zu schaffen“ ist.

Das WEF sieht eine Feudalismus- und Biotech-Weltordnung vor, in der sozioökonomische Planer und „Stakeholder“ das Kommando haben und der größte Teil der Menschheit in Knechtschaft steht. Die Masse der Menschheit wird nach Ansicht der Planer unter einer wirtschaftlichen Stagnation reduzierter Erwartungen mit einer sehr eingeschränkten individuellen Autonomie leben, wenn nicht sogar vollständig beseitigt.

In wirtschafts- und geldpolitischer Hinsicht impliziert dieser „Große Umbruch“ einerseits eine Konsolidierung des Wohlstands und andererseits die Ausgabe eines „universellen Grundeinkommens“. Dies könnte auch die Umstellung auf eine digitale Währung umfassen, einschließlich einer konsolidierten Zentralisierung von Bank- und Bankkonten, einer sofortigen Echtzeitbesteuerung, negativer Zinssätze sowie einer zentralisierten Überwachung und Kontrolle von Ausgaben und Schulden.

Einerseits soll extreme Armut beseitigt werden, das heißt die muss ein Niveau angehoben werden, damit sie nicht mehr extrem ist. Andererseits wird die Mittelklasse eliminiert und es wird nur zwei soziale Klassen geben: eine arme oder „untere Mittelklasse“, die durch Techno-Jobs, „universelles Grundeinkommen“ und Subventionen unterstützt wird; und die Klasse der Milliardäre, die alles regieren werden.

Wer Zugang zu diesem „universellen Grundeinkommen“ haben will, wird sich den Richtlinien der Technoplutokratie unterwerfen müssen. Zum Beispiel und da wir es bereits leben, werden sich experimentellen Therapien unterziehen müssen, um zu reisen oder sogar auf die Straße gehen zu können.

Nach dem Plan des WEF werden in zwei bis drei Jahrzehnten kleine und mittlere Unternehmen verschwinden, alles wird elektronischer Handel sein und Roboter werden die Menschen in ihrer Arbeit ersetzen.

Der Präsident Chinas und Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas, Xi Jinping, eröffnete das Davos Forum 2021 mit der Begründung, China sei die einzige Volkswirtschaft, die mitten in der Coronavirus-Pandemie gewachsen sei, und warnte, dass „die Welt niemals so sein wird wie zuvor“.

Diese globalistische Agenda, die die soziale Kontrolle der Welt und den Neustart der Wirtschaft fördert, sollte dazu führen, dass wir kurz-, mittel- und langfristig viele unserer Pläne überdenken, um sie begegnen zu können. Einerseits sollte es uns dazu bringen, besser darüber nachzudenken, für welche Politiker wir stimmen sollen, aber es sollte uns auch motivieren, unser Schicksal zum Wohl unserer Familie und unseres Landes selbst in die Hand zu nehmen.

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René Fuchslocher wuchs in Osorno auf, wo er auch die Deutsche Schule besuchte. Anschließend studierte er an der Universidad Católica de Chile Jura und machte sein Magister in Steuerrecht an der Universidad Adolfo Ibáñez. Seit fünfzehn Jahren wohnt er in Puerto Montt, wo er mit seinen Geschäftspartnern die Kanzlei Fuchslocher, Bogdanic & Asociados und die Immobilienentwicklungsfirma Alpina gegründet hat. Dazu ist der 43-Jährige Mitglied in verschiedenen Institutionen der deutsch-chilenischen Gemeinschaft: des Deutschen Vereins zu Puerto Montt, der Corporación de Beneficencia Osorno (Deutsche Klinik in Osorno), des Deutschen Turnvereins zu Llanquihue, der Deutschen Schule zu Puerto Montt sowie Vorstandsmitglied von Agrollanquihue A.G. (Verband der Landwirte der Provinz Llanquihue).

Sven von Storch

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