Die Regierung stellt sich NICHT hinter diejenigen, die die Gesellschaft schützen
Präsident Luiz Inácio Lula da Silva erklärte: 'Der Staat darf sich nicht wie die Banditen verhalten.' Und weiter: 'Die Polizei muss lernen, Leben zu bewahren.' Justizminister Flávio Dino legte nach: 'Kein Einsatz rechtfertigt standrechtliche Hinrichtungen.' Und der Oberste Richter Alexandre de Moraes fügte hinzu: 'Die Verfassung erlaubt keine Massaker, die als Polizeieinsätze getarnt sind.' Drei Stimmen, eine Botschaft: Die Regierung stellt sich nicht hinter diejenigen, die die Gesellschaft schützen.
Währenddessen schlagen Abgeordnete aus Lulas Regierungskoalition vor, den Familien der getöteten Kriminellen finanzielle Entschädigungen zu zahlen. Offiziell geht es um 'Menschenrechte', tatsächlich aber um indirekte Unterstützung der Banden. Verwundete Polizisten und die Witwen gefallener Beamter bleiben sich selbst überlassen.
Der Gouverneur von Rio de Janeiro, Cláudio Castro (PL), steht isoliert da und sucht internationale Unterstützung. In einem Schreiben an den US-Präsidenten Donald Trump bat er um Kooperation im Kampf gegen den Drogenhandel. Kurz darauf antwortete Michael Hughes, stellvertretender Direktor des US-Heimatschutzministeriums (DHS), mit klaren Worten: 'Die Polizeikräfte von Rio haben außergewöhnlichen Mut gezeigt, als sie städtische Terrororganisationen bekämpften.'
In Argentinien ging man noch weiter. Die Sicherheitsministerin Patricia Bullrich kündigte an, dass das Comando Vermelho und das PCC künftig als internationale Terrororganisationen eingestuft werden. Grundlage sind Geheimdienstberichte aus Buenos Aires, Washington und Tel Aviv. „Der brasilianische Drogenhandel ist zu einer destabilisierenden Kraft für den gesamten Kontinent geworden“, sagte Bullrich.
Lula verweigert, die Realität anzuerkennen, und beschuldigt die Polizei
Während die USA und Argentinien die Gefahr klar benennen, relativiert Lula und beschuldigt die Polizei.
Die regierungsnahe Presse – GloboNews, Folha de S. Paulo, Estadão – folgt der offiziellen Linie: 'Polizeimassaker', 'außergerichtliche Tötungen', 'unschuldige Opfer'. Kein Wort über die Herkunft der Waffen oder die internationalen Verflechtungen der Banden.
Das Ergebnis ist eine vollständige moralische Umkehrung: Der Polizist, der sein Leben riskiert, gilt als Täter – der Kriminelle als Opfer der Gesellschaft.
Brasilien ist politisch immer mehr isoliert
Geopolitisch isoliert sich Brasilien zunehmend. Die USA und Argentinien stärken ihre sicherheitspolitische Zusammenarbeit, während die brasilianische Regierung lieber die Sprache von NGOs übernimmt. Trump und Milei sehen im Drogenhandel einen kontinentalen Krieg; Lula sieht 'soziale Probleme'.
Der Fall von Rio de Janeiro zeigt mehr als nur eine Fehlentscheidung – er offenbart ein ideologisch motiviertes Projekt, das die Autorität des Staates zerstört und das Chaos legitimiert. Wenn eine Regierung Kriminelle schützt und Polizisten verurteilt, wird die nationale Souveränität zur Illusion.
Während Rio um Ordnung kämpft, verteidigt Brasília die Unordnung. Und Brasilien verliert – wieder einmal – den wichtigsten Krieg: den moralischen.


Kommentare
... „Während Rio um Ordnung…
... „Während Rio um Ordnung kämpft, verteidigt Brasília die Unordnung. Und Brasilien verliert – wieder einmal – den wichtigsten Krieg: den moralischen.“
Weil Brasilien am deutschen Wesen genesen mag??? https://www.merkur.de/politik/polizei-deutschland-clankriminalitaet-maf…
hollmann1@protonmail.com
Wieso "zwischen Staat und Verbrechen"...? Wo ist der Unterschied?
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