Philipp Amthor ohne klare Linie, Maischberger versuchte wieder Anti-AfD-Framing

Beatrix von Storch macht klare Ansagen_ Nein zu Taurus, ja zur Schuldenbremse

Beatrix von Storch gab in der Sendung von Sandra Maisschberger klare Aussagen zu den Positionen der AfD. Pilipp Amthor blieb schwammig, so beispielsweise bei der Schuldenbremse oder der Ukraine-Politik von Merz.

[Siehe Video mit Beatrix von Storch, Philipp Amthor und Sandra Maischberger auf YouTube HIER]

[Zusammenfassung auf dem X-Account von Beatrix von Storch HIER mit einer Anzeige, wie oft Beatric von Storch von Maischberger unterbrochen wurde, während Philipp Amthor ausreden durfte.]

[Siehe kritische YouTube-Videos zur Sendung HIER und HIER]

[Siehe auch Besprechung der Sendung im Kanal »Aktien mit Kopf« auf YouTube HIER]

In kritischen Videos zur letzten Sendung von Sandra Maischberger wurde angeprangert, wie sehr wieder versucht wurde, der AfD ein negatives »Framing« zu verpassen. So hat das Gespräch mit der Frage nach Ordnungsrufen im Bundestag begonnen. Außerdem wurde Beatrix von Storch deutlich häufiger unterbrochen als ihr Gegenpart Philipp Amthor.

Dennoch stellt sich Beatrix von Storch immer wieder aufs Neue diesen medialen Herausforderungen, auch wenn klar ist, dass solche Sendungen der AfD wenig Darstellungsspielraum bieten wollen.

Was waren die Positionen?

Nachdem Philipp Amthor bei Sandra Maischberger eine Bühne bekam, sich über die Zwischenrufe aus der AfD zu beschweren, startete das Gespräch zwischen Beatrix von Storch, Philipp Amthor mit der Frage nach einer großen Koalition aus CDU/CSU mit der AfD.

Philipp Amthor wies eine solche Option von sich und behauptete, die AfD seine keine Partei wie jede andere. Allerdings gab Amthor zu, dass ein großer Teil der Bevölkerung einen klare Politikwechsel wolle. Ebenfalls gab er zu, dass einige Positionen der Union und AfD Überschneidungen hätten. Aber die Union wolle nicht dem angeblichen Populismus der AfD Tür und Tor öffnen.

Beatrix von Storch warf ein, wie sehr die CDU/CSU Themen und Forderungen von der AfD kopiere, das gehe von der Energiepolitik über die Migrationspolitik bis hin zum Lieferkettengesetz. Die Menschen wollen einen Politikwechsel von Links-Grün zu einer Mitte-Rechts-Koalition.

Sandra Maischberger und Philipp Amthor versuchten während der Sendung immer wieder Aussagen von Einzelpersonen der AfD in Vordergrund zu rücken, um die AfD in schlechtes Licht zu rücken und um von den großen politischen Themen abzulenken, während Beatrix von Storch versuchte, den Kurs der Diskussion auf die staats- und wirtschaftspolitisch wichtigen Themen zu lenken.

Auf die konkrete Frage von Sandra Maischberger, ob Deutschland mehr Milei und Musk wagen solle, antwortete Beatrix von Storch mit einem klaren Ja, während Amthor sich vor der Antwort drückte und meinte, Deutschland brauche einen Merz.

Auf die Frage, ob das Heizungsgesetz weg solle, antworteten von Storch und Amthor beide mit einem entschiedenen Ja. Beide sind auch gleicher Meinung bei der Rückkehr zur Atomkraft. Übereinstimmung gab es auch bei der Frage zur Wiedereinführung der Wehrpflicht.

Bei der Schuldenbremse sind Beatrix von Storch und Philipp Amthor unterschiedlicher Meinung: Die AfD möchte die Schuldenbremse einhalten, die CDU will sich nicht festlegen.

Beatrix von Storch kritisierte scharf die Einstellung von Friedrich Merz zu den Lieferungen der Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine. Den Vorwurf, dass die AfD eine Auflösung der Westbindung fordere, um sich Russland anzunähern wies von Storch entschieden von sich. Die AfD wolle, dass die deutsche Regierung eine Politik zum Wohle des eigenen Landes mache, und das beinhalte gute Beziehungen sowohl nach Russland als auch nach Washington. Man müsse mit möglichst allen Ländern gute Beziehungen aufbauen.

Beatrix von Storch wehrte sich gegen den implizierten Vorwurf, europafeindlich zu sein. Man lehne zwar die jetzige Form der EU ab, sei aber offen für eine wirtschaftliche Partnerschaft mit den Nachbarländern. Abzulehnen sei die politische Form der EU, in der von Brüssel aus regiert werde.

Zum Thema Syrien erklärte Frau von Storch, dass die neue Lage erfordere, dass die Syrer, die vor dem Assad-Regime geflohen sind, nun in ihre Heimat zurückkehren. Denn der Fluchtgrund, vom Assad-Regime verfolgt zu sein, bestehe nicht mehr.

Sven von Storch

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