Johann Wadephul in den Fußstapfen von Annalena Baerbock

Außenminister sorgt mit Vergleich für Aufregung: Syrien schlimmer als Deutschland 1945?

Während Bundeskanzler Merz und sein Innenminister Dorbrindt unter Druck stehen, die versprochene Asywende insbesondere in Bezug auf die Syrer umzusetzen, schießt Außenminister Johann Wadephul immer wieder quer.

Wadephul in Damaskus

Bundeskanzler Friedrich Merz und sein Innenminister Alexander Dobrindt haben ein Versprechen einzulösen. Denn sie hatten die große Asylwende versprochen. Und da in Syrien mittlerweile Frieden eingekehrt ist, müssten viele Syrer, die Schutz vor Krieg und Bashar al-Assad gesucht hatten, nun wieder zurück in ihre Heimat.

Wadephul irritiert immer wieder mit seinen Aussagen

Doch CDU-Außenminister Johann Wadephul, der mit verschiedenen Aussagen und diplomatischen Fauxpas (China) nahtlos an die Politik von seiner Vorgängerin Annalena Baerbock (Grüne) anschließt, behindert die Arbeit der Regierung mit rhetorischen Querschlägern.

Hat Wadephul sich in Damaskus vorführen lassen?

In Damaskus angekommen, hatte Wadephul sich herzlich mit dem dortigen islamistischen Machthaber Ahmed al-Scharaa begrüßend umarmt. Warum wurde Wadephul so herzlich in Syrien begrüßt? Weil er viele Versprechen der Bundesregierung im Koffer hatte. Syrien braucht zum Wiederaufbau viel Geld. Und Deutschland gibt gerne viel Geld.

Was machen die Syrer? Sie führen Wadephul durch die maximal zerbomten Stadtviertel, um einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. Er wurde in ein ehemals heftig umkämpftes Vorstadtviertel von Damaskus geführt, wo die Straßen von Ruinen gesäumt sind. Dort sah es aus wie Deutschland 1945. Wadephul war beeindruckt. Die Syrer hatten ihr Ziel erreicht: Je ruinöser der Zustand des Landes dem deutschen Außenminister präsentiert wird, desto mehr Geld gibt es vom deutschen Steuerzahler für den Wiederaufbau.

Irreführender Vergleich von Wadephul: Syrien wie Deutschland 1945?

Bei seinem Besuch und nach seiner Rückkehr glänzte Wadephul mit irritierenden Aussagen, die auch den Plänen von Alexander Dobrindt und Friedrich Merz widersprachen. Vor laufenden Kameras teilte Wadephul mit, dass eine Rückkehr von Syrern in ihre Heimat kurzfristig nicht möglich sei, weil dort aufgrund zerstörter Infrastruktur kein würdiges Leben möglich sei. Das widerspricht der Rückführungspolitik im Sinne der Asylwende, weil mit dem Frieden und dem Ende der Assad-Diktatur die Fluchtgründe weggefallen sind.

Später legte Wadephul noch einmal nach, indem er die Zustände in Syrien mit jenen in Deutschland 1945 verglich [siehe Bericht "BILD-Zeitung"]. Damit wirbelt er schon wieder die Diskussion auf.

Wadephul hat sich von den Syrern vorführend lassen

Doch dieser Vergleich ist irreführend und historisch falsch. Denn in Syrien gibt es viele Städte, die vom Bürgerkrieg kaum betroffen waren. Zum Beispiel an der Küste und vor allen Dingen im Westen des Landes, wo es lange Zeit eine starke russische Präsenz gab und wo das Regime von Assad lange Zeit stabil blieb. 

Auch in Damaskus gibt es Stadtteile, die vom Krieg wenig betroffen waren und in denen das Leben während des Bürgerkrieges seinen gewohnten Gang ging. In der Tat: Viele Stadtteile von Damaskus sehen sogar so aus, als hätte es nie einen Krieg gegeben [siehe Video-Doku HIER]

In Deutschland dagegen waren fast alle großen Städte niedergebombt. Wadephul wurde ein besonders zerstörter Ausschnitt gezeigt, um den Grund für großzügige Wiederaufbauhilfen zu liefern. Und Wadehul ist darauf reingefallen und hat sich vor den Karren der islamistischen Regierung in Damaskus spannen lassen. 

Sven von Storch

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Kommentare

Selten solche Fehlbesetzungen erlebt !

Der Name kündigt es schon an .Sowie Fr.Baerbock einen Bock nach dem anderen geschossen hat ,steckt dieser ,ebenso außen vorstehende Minister ,mit seinen Waden tief im Pfuhl  und watet und watet bis die Flut ihn wegschwemmt .

Und wer sind die Verursacher?

In Gaza sieht es noch schlimmer aus! Zum Glück wurde dort der Verursacher durch den Westen in Grenzen gehalten. Doch wie lange bleibt das so? Man strebt doch dort eine Ausweitung in den Grenzen von König Salomon an.

Dadurch ist Deutschland das "invasive" Einwanderungsland geworden. Bei Pflanzen kennt man jedoch kein Erbarmen.

Er wurde in ein ehemals heftig umkämpftes Vorstadtviertel von Damaskus geführt, wo die Straßen von Ruinen gesäumt sind -  auf alten Bildern in Deutschland sieht man in den schlimmsten betroffenen Städten auch keine Ruinen mehr - Mauerreste und Schuttberge. Hagen  Innenstadt zu 95% platt!

Da kann er aber sehr stolz darauf sein , das sein Regime kräftig dazu beigetragen hat mit Waffenlieferunge an Israel und andere seiner Kumpane. Wie hieß es eins bei den Roten und Grünen; " Der Tod oist ein Meister aus Deutschland". Das linke deutsche politische Banditentum lebt fort!

Erst Hitler mit den Großmufti,......... und nun ein Wadepfuhl mit eine Muselterroristen . Wers agt es denn , alte Bande halten halt!

Else Schrammen

05.11.2025 | 15:01

Zeitweise ging das Gerücht um, unser neuer Außenministernder wäre in der CDU. Heute wissen wir aus verlässlicher Quelle, dass er bei Grünrot seine Heimat hat. Sei's drum, nicht von ungefähr wird aus dem deutschen Namen "Wadephul" im Englischen ein "Whatafool"!

Aus JF-Online kopiert:

"Hanseat aus HH sagt:

5. November 2025 um 15:55 Uhr

Dieser Außenminister-Darsteller Whatafool ist einfach nur noch peinlich und eine weitere Schande für unser Land. Wie ich vernahm, ist er auch schon beim Sauerländer negativ aufgefallen und hat eine entsprechende Ansage erhalten. Immerhin etwas.

Sowas kommt dann eben heraus, wenn man meint, man könne mit dem von Bärbock installierten Unterbau im Ministerium einfach so weitermachen."

Anschlußverwendung als Zirkusdirektor!!!

gewisse deutsche Regierungsmitglieder lassen
sich auch schon mit denen 'von 1945' vergleichen ...

Deutschland 45? 

Unsere Eltern haben nach 45 das Land wieder aufgebaut - warum tun das nicht auch die Syrer (auch diejenigen, die immer noch bei uns schmarotzen)?

Wadephul, der die grüne Islamwissenschaftlerin Lamyo Kaddor mit nach Syrien genommen hat, ist unerträglich und als Außenpolitiker nicht mehr zu halten.

Der Außenminister hat schon mal einen Blick in Deutschlands Zukunft geworfen. So könnte es demnachst auch in deutschen Städten aussehen, wenn die agressive Politik von Merz gegenüber der RF weiter eskaliert wird.

Dietmar Weigel

07.11.2025 | 18:05

War da nicht jemand, der den "Spannungsfall" ausrufen wollte? Die Wenigsten haben mitbekommen, was das bedeutet (hätte und vielleicht noch wird). Er ist gefährlich! 

Denn sie wissen nicht, was sie tun!!!  Die Bibel Luk.23:34

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