Beginn des Dritten Weltkriegs durch Angriffe auf Atomanlagen: So sieht es Alexander Dugin

Alexander Dugin_ Der Dritte Weltkrieg hat begonnen

Alexander Dugin erklärt den Dritten Weltkrieg als den globalistischen Krieg aller gegen alle, getarnt durch Nationalismus, angetrieben durch nukleares Chaos und nur durch die seiner Meinung nach »heilige russische Macht zu beantworten«.

Aus Russland meldet sich Alexander Dugin zu Wort.

In einem Artikel beschreibt er SEINE Sicht der Dinge wie folgt:

Beginn des Dritten Weltkriegs durch Angriffe auf Atomanlagen

Die US-Bombardements iranischer Atomanlagen – insbesondere der Urananreicherungsstätte im Fordow-Komplex – markieren den Beginn des Dritten Weltkriegs. Nuklearwaffen schrecken niemanden mehr ab, und Angriffe auf atomare Infrastruktur sind faktisch legitimiert worden – zuerst durch Israel, das keinen entscheidenden internationalen Widerstand erfuhr, und nun durch die Vereinigten Staaten. So viele rote Linien wurden überschritten, dass unklar ist, ob überhaupt noch welche übrig sind.

Russlands direkte Betroffenheit und die nukleare Bedrohung

Dies betrifft Russland unmittelbar. Die Nazi-Kräfte in Kiew haben wiederholt versucht, nukleare Anlagen auf russischem Territorium anzugreifen, und Attacken auf strategische Luftwaffenstützpunkte – auffallend ähnlich den israelischen Taktiken im Iran – lassen keinen Zweifel: Dies gilt nun als völlig akzeptable Kriegsmethode, gegen jedermann. Wenn direkte nukleare Angriffe noch nicht stattgefunden haben, ist es nur eine Frage der Zeit. Die atomare Büchse der Pandora ist geöffnet. Die Metapher von Tschechows Pistole, die im ersten Akt aufgehängt wird, um später abgefeuert zu werden, war nie treffender: Der Kalte Krieg war der erste Akt, nun hat das Schießen begonnen.

Ideologische Grundlagen des nuklearen Konflikts

Doch wie stellen wir uns die nuklearen Kriege der Zukunft vor? Unter welchen ideologischen Bannern werden sie geführt? Welche Zukunft sollen sie gestalten? Denn wenn man einen Weltkrieg beginnt, muss es zumindest eine grobe Vorstellung davon geben, was danach kommt.

Globalistische Vision: Weltregierung und Singularität 

Aus der Sicht der Globalisten – des »tiefen Staates«, dessen Instrument Trump geworden ist – verläuft ihre Ideologie in zwei Phasen. Die erste Phase zielt auf eine Weltregierung ab, indem souveräne Staaten abgeschafft, Völker vermischt und Individualismus extrem gefördert werden, etwa durch die Abschaffung von Geschlecht. Wer sich widersetzt, wird zerstört. Die zweite Phase ist radikaler: die Ablösung der Menschheit durch künstliche Intelligenz, die Singularität. Beide Phasen rechtfertigen den Einsatz von Nuklearwaffen gegen »veraltete« Gegner.

Trumps Wende und der globale Plan

Trump gewann mit seiner MAGA-Bewegung, die Antimilitarismus, Anti-Immigration und Multipolarität versprach. Doch nach anfänglichen Maßnahmen wie der Schließung von USAID und Einschränkungen für LGBTQ schloss er sich Israels Krieg gegen den Iran an, indem er Fordow bombardierte. Dies markiert den Beginn des Dritten Weltkriegs. Die Vermutung liegt nahe, dass der »tiefe Staat« Trump für seine Zwecke nutzt, trotz seines scheinbar gegensätzlichen Nationalismus.

Der Zusammenprall der Zivilisationen als globalistische Strategie

Da die Pläne für eine Weltregierung durch den Aufstieg von Russland, China, Indien und anderen stockten, entschieden die Globalisten, Nationalismus und Multipolarität zu nutzen, um einen »Zusammenprall der Zivilisationen« zu entfachen. Symbol dafür ist der »Bellamy-Gruß«, der von Figuren wie Elon Musk und Steve Bannon verwendet wird. Israel unter Netanjahu, die Ukraine mit ihrem Neonazismus und Konflikte wie Indien-Pakistan passen in dieses Muster, das auf nukleare Eskalation abzielt.

Nationalismus als Werkzeug des Chaos 

Die Globalisten haben ihre Taktik geändert: Statt Nationalismus zu bekämpfen, nutzen sie ihn, um einen Krieg aller gegen alle zu provozieren. Nach diesem nuklearen Konflikt soll die Weltregierung errichtet und die Singularität durch KI eingeleitet werden. Der Konflikt im Heiligen Land, mit messianischen Erwartungen auf beiden Seiten, unterstreicht die religiöse Dimension dieser Eskalation.

Russlands notwendige Antwort 

Was sollte Russland tun? Sich an friedliche Ideale oder die UN zu klammern, wäre in diesem Dritten Weltkrieg kriminell. Die Welt wird von roher Gewalt, unmoralischen Taten und Lügen regiert. Russland braucht eine neue, lebendige Ideologie – eine, die die Kraft heiliger russischer Macht entfesselt, um dem globalistischen Chaos zu begegnen.

Sven von Storch

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