Der ideologische Anführer und selbsternannte Kalif des sogenannten »Islamischen Staates« (IS/ISIS/DEASH) in Syrien und Nordirak wurde mutmaßlich bei einem russischen Luftangriff getötet. Russland prüft nun, ob er tatsächlich ums Leben gekommen ist. Dies berichtete u.a. die New York Times unter Berufung auf Pressemeldungen von Associated Press und Reuters.
Die russische Luftwaffe hatte Luftangriffe auf die IS-Haupstadt Al-Raqqa in Syrien geflogen. Dabei soll auch das Hauptquartier des IS getroffen worden sein. Dies wurde am Freitag, den 16.06., vom russischen Verteidigungsministerium in Moskau verkündet.
Der tödliche Luftschlag soll bereits am 28. Mai erfolgt sein. Man hatte von einem Treffen der IS-Anführer in einem Vorort von Raqqa erfahren. Dann hatten die Russen das Gebiet mit Drohnen erkundet. Schließlich haben russische Kampfflugzeuge dort gezielte Bomben abgeworfen. Dabei wurden mutmaßlich nicht nur Al-Baghdadi, sondern auch rund 30 andere Anführer des IS getötet. Zudem seien hunderte Kämpfer bei dem Luftschlag ums Leben gekommen.
Jetzt wird nach Beweisen gesucht, um die Vermutungen zu bestätigen und endgültige Gewissheit zu erlangen. Der Tod von Al Baghdadi und 30 weiteren IS-Führern wäre ein massiver Schlag gegen den IS.


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