Immer mehr europäisch-stämmige Farmer wollen Südafrika verlassen. Dazu gibt es vor allem zwei Gründe. Der eine Grund sind die Morde und Verbrechen an Farmern [siehe Bericht »Freie Welt«]. Der andere Grund ist die neue Politik der südafrikanischen Regierung, die weißen Farmer ohne Entschädigung eiskalt zu enteignen [siehe Bericht »Freie Welt«]. In Südafrika herrscht Justizwillkür.
Nun ist eine Delegation der südafrikanischen Farmer in Russland eingetroffen, die rund 30 Familien vertritt. Ihre Botschaft: Viele Buren und andere weiße Farmer wollen von Südafrika nach Russland übersiedeln und hoffen auf einen neuen Start dort [siehe Bericht »Russia Today« und »Russia Insight«]. Ihre Botschaft ist ernst: »Es gehe um Leben und Tod«, sagen sie. Die Buren sprechen von rund 15.000 Siedlern, die vorhaben, nach Russland zu kommen. Sie wollen sich dort in die Landwirtschaft einbringen. Russland verfügt zurzeit über 43 Millionen Hektar ungenutzten Ackerlandes.
Auch aus Australien kam inzwischen die inoffizielle Offerte, dass dort Buren aufgenommen würden. Tatsächlich sind die meisten Buren, die bisher Südafrika verlassen haben, nach Australien, Neuseeland und in die USA ausgewandert.
Aufnahme-Angebote aus ihren ursprünglichen Heimatländern, den Niederlanden und Deutschland, blieben bisher aus. Holland und Deutschland sind schließlich derzeit mit Einwanderern aus dem Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika beschäftigt.
[Siehe zum Thema Südafrika auch die Reportage der »Freien Welt« und die Dokumentation von Lauren Southern auf YouTube.]


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