[Siehe irre Sendung der ARD auf YouTube HIER]
[Siehe Diskussion der Sendung auf YouTube HIER]
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland steht – wieder einmal − unter heftiger Kritik. Was war es diesmal? Eine neue ARD-Sendung hat mit ihrer einseitigen Darstellung der Regierungsarbeit für Empörung gesorgt [siehe Berichte der "BILD-Zeitung" und von "NIUS"].
Wieder mehren sich Stimmen, die die gesamte Finanzierung des Systems als überholt und ungerechtfertigt brandmarken. Die Debatte um ARD und ZDF eskaliert und wirft Fragen nach Unabhängigkeit und Relevanz auf.
Propaganda à la DDR-Fernsehen: Die ARD-Show, die die Regierung feiert
Die ARD-Sendung "Die 100 – Was Deutschland bewegt" widmete sich dem Thema "Werden wir gut regiert?" und wurde von Moderator Ingo Zamperoni geleitet.
Im Studio diskutierten hundert Bürger zusammen mit zwei Journalisten über die Leistungen der Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz.
Zu Beginn äußerten 76 Prozent der Teilnehmer die Überzeugung, dass Deutschland nicht gut regiert werde, während nur 15 Prozent das Gegenteil behaupteten. Die Sendung, die in der ARD-Mediathek verfügbar ist, endete jedoch mit kaum veränderten Zahlen: 74 Prozent blieben skeptisch, und lediglich 17 Prozent stimmten der guten Regierungsführung zu.
Die Journalistin Anna Planken trat als Verteidigerin der Regierung auf und pries Merz als entscheidungsfreudigen "Macher". Sie hob Erfolge wie Deutschlands Position als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt hervor und feierte das 500-Milliarden-Euro-Investitionspaket als historisches Schuldenprogramm. Planken verkündete enthusiastisch, dass Merz "geliefert habe wie bestellt" und dass Deutschland "viel Grund zum Feiern" habe.
Irre Narrenschiff-Party: Ist Deutschland so verrückt, dass man solch ein Niveau braucht?
Die Sendung inszenierte dies mit Party-Elementen, darunter das Maskottchen "Schlandi", Fußballmusik und Fahnen in den Nationalfarben. Im Kontrast dazu kritisierte der Journalist Till Nassif die steigenden Preise für Lebensmittel und Energie sowie die wachsende Arbeitslosigkeit und warnte, dass das Land "auf den Abgrund zuwanke".
Besonders umstritten war die Diskussion zur Migrationspolitik. Planken präsentierte leere Betten in Flüchtlingsheimen als Erfolg und betonte ein gesteigertes Gefühl der Kontrolle in Schulen und auf dem Wohnungsmarkt. Nassif hingegen warf Merz Rassismus vor und bezog sich auf dessen kontroverse "Stadtbild"-Äußerung. Die Bürger äußerten sich einhellig ablehnend gegenüber scharfer Migrationskritik. Eine Teilnehmerin erklärte, es gebe "nicht die Flüchtlinge, sondern nur Menschen". Ein anderer mit Migrationshintergrund nannte die Debatte "unmenschlich".
Die Sendung enthielt sogar einen „Hautfarbentest“, der Vorurteile thematisierte, ohne fundierte Integrationsdaten wie Kriminalitätsquoten oder Sozialleistungen zu beleuchten.
Kritik an der Einseitigkeit: Versuch, die Öffentlichkeit umzustimmen?
Die "BILD-Zeitung" verurteilt die Sendung als propagandistischen Versuch, die Bürger für die Regierung zu gewinnen. Statt ausgewogener Debatte dominiere einseitiger Jubel für Merz, während kritische Stimmen marginalisiert würden. Die Viertelstunde für die Migrationsrunde diene allein der Moralisierung, ohne reale Probleme anzugehen. Planken erwähnte weder die Belastung durch Schulden und Zinsen für Steuerzahler noch interne Konflikte in der Koalition.
Die Inszenierung mit Pappaufstellern und Party-Atmosphäre wirke wie eine Wahlkampfveranstaltung. Solche Formate untergraben das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und nähren den Vorwurf der Staatsnähe.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk: Ein Relikt ohne Rechtfertigung
Die Kontroverse um die Sendung passt in eine breitere Debatte über die Daseinsberechtigung von ARD und ZDF.
Kritiker argumentieren, dass der Zwangsgebührenfunk mit jährlichen Kosten von über acht Milliarden Euro aus Steuer- und Haushaltsmitteln nicht mehr tragbar sei. Das System basiere auf einer veralteten Fiktion der Unabhängigkeit, während Skandale die Glaubwürdigkeit untergraben.
Zu den genannten Vorfällen gehören der Cum-Ex-Skandal mit Millionenverlusten, der Relotius-Fall mit erfundenen Berichten sowie die milliardenschwere Berichterstattung zur Corona-Pandemie, die als einseitig und alarmierend kritisiert wird. Weitere Beispiele sind die überhöhten Gehälter von Intendanten und die einseitige Berichterstattung in politischen Themen wie Migration oder Klimapolitik.
In diesem Kontext fordern Experten und Kommentatoren eine grundlegende Reform. Der Rundfunk brauche keine Abschaffung, sondern eine Neuausrichtung auf Kernaufgaben wie Bildung und Kultur, ohne Zwang und mit Transparenz. Die aktuelle Finanzierung belaste Haushalte unnötig, während private Medien und Streaming-Dienste bessere Alternativen bieten. Die ARD-Sendung unterstreiche nur, wie weit der öffentlich-rechtliche Sender von journalistischer Objektivität entfernt sei.
Aufruf zur Veränderung: Zeit für die Abschaffung des GEZ-Rundfunkbeitrags
Die Skandale und die jüngste Sendung haben Politiker und Bürger alarmiert. Friedrich Merz selbst hat bisher nicht reagiert, doch die öffentliche Empörung wächst. Viele sehen in der Debatte eine Chance, den Rundfunk zu modernisieren. Ohne Reform droht ein Verlust an Zuschauern und Vertrauen. Die Frage bleibt: Kann der Zwangsgebührenfunk in einer digitalen Welt überleben, oder ist er ein Überbleibsel vergangener Zeiten? Die Antwort wird die Medienlandschaft Deutschlands prägen.




Kommentare
"...und pries Merz als…
"...und pries Merz als entscheidungsfreudigen "Macher".
In Sachen Lügen, Kriegsbesoffenheit und Super-Verschuldung ist er spitze!!!
Zwei Ertrinkende, die gemeinsam untergehen!
Werbesendung für eine sterbende Regierung von einem sterbenden Staatsfunk.
Das öffentlich, rechtliche…
Das öffentlich, rechtliche Fernsehen hat fast nur Ausgaben für ihre Mitarbeiter. Für Unterhaltung kaum, weil die meisten Sendungen Wiederholungen sind und keinen Pfennig kosten, weil sie aus ihrem Archiv sind.
Summa summarum: wohl eher…
Summa summarum: wohl eher wieder ein Eigentor für diese scheinheiligen Propagandisten der Deutschlandabschaffer!
Und - was die einseitige Berichterstattung betrifft - ist diese doch am krassesten, wenn es um's Putin-Mobbing und die Rechtfertigung unserer(?) fremdbefohlenen Unterstützung der Ukraine geht!
... „Irre Narrenschiff-Party…
... „Irre Narrenschiff-Party: Ist Deutschland so verrückt, dass man solch ein Niveau braucht?“ ... „Kritik an der Einseitigkeit: Versuch, die Öffentlichkeit umzustimmen?“ ... „
„Der öffentlich-rechtliche Rundfunk: Ein Relikt ohne Rechtfertigung“ ...
Ja mei: Leben wir etwa tatsächlich in „postideologische Zeiten“?
„Nun ist es eine weitverbreitete Meinung, dass Ideologie unsere Sinne vernebelt - wie eine Brille eben, die wir nur abnehmen müssten, um wieder klar zu sehen, was wirklich ist. Das sei aber die ultimative Illusion“ ... . „Ideologie werde uns nicht übergestülpt, sondern sei uns unmittelbare Beziehung zur sozialen Welt. In der angeblich postideologischen Gesellschaft sind wir zu Subjekten des Vergnügens geworden. Wir genießen unsere Ideologie. Deshalb sei es durchaus schmerzhaft, die Wahrheit, nämlich das Leben in einer Lüge, zu erkennen. Oder eher einer Fiktion?“?! https://www.freitag.de/autoren/sandro-abbate/falsches-bewusstsein
Sowas schaue ich mir nicht…
Sowas schaue ich mir nicht an. Kasperletheater.
Nordkorea 1
Ich habe diesen Mist auf Nordkorea 1 keine zwei Minuten ausgehalten. Möchte mal wissen, was das für Vollpfosten dort im Studio waren, die auf Kommando die Laola-Welle gemacht haben. Wie kann man sich nur so prostituieren?
„Planken präsentierte leere…
„Planken präsentierte leere Betten in Flüchtlingsheimen als Erfolg“
Und warum?!
Weil sie bevorzugt unsere billigen (Sozial-)Wohnungen erhalten, sich aber meist im Ausland aufhalten bzw pendeln.
Dafür steigt die Zahl der deutschen Wohnungs- und Obdachlosen in Unterkünften und auf der Straße! Oder in beengten Wohnungen. wer kann so eine Familie gründen?
DAS gehört zur vollen Wahrheit !!
geistige Verwesung
Jetzt mal wirklich ohne jede Voreingenommenheit... aber wer SOWAS schaut und dabei auch noch ÜBERZEUGT wird, benutzt sein Hirn tatsächlich nur noch zum Fressen und Schei_en!
Das war eine Lügenschau, wie…
Das war eine Lügenschau, wie es sie schlimmer nirgendwo gibt. Deutschland ist so verkommen, daß es jeden normalen Deutschen nur noch schaudert. man hatte Merz einen kostümierten Pleitegeier beigestellt. Das war ein extrem traurig-tragisches Pärchen, wer da mitspielt, macht sich zum Deppen! Man sollte die 100 mal fragen, ob sie sich nachträglich nicht schämen.
Otto-Show......................ohne Robin vom Henkel
.......................Grützköpfe..............der Armen und Waisen .....................und Dummen !
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