Sie stehen am Anfang ihrer Familienplanung? Oder mittendrin? Viele rechnen durch, ob und wann ein Kind finanzierbar ist. Die Zahlen und Regeln, die ab 2027 greifen sollen, machen jungen Familien das Leben nicht leichter. Im Gegenteil: Sie erhöhen den Druck, schränken Spielräume ein und belasten genau die Phase, in der Mütter besonders auf Sicherheit und Unterstützung angewiesen sind.
Schwangerschaftsvorsorge unter Budget-Druck: Reform macht es werdenden Müttern schwerer
Die Standard-Vorsorgeuntersuchungen bleiben auf dem Papier bestehen: die drei Basis-Ultraschalle, Bluttests, Kontrollen. Doch die Realität in den Praxen droht sich zu verändern. Bisher extrabudgetäre Leistungen – darunter Teile der Schwangerenvorsorge – werden ab 2027 budgetiert.
Ärzte warnen bereits offen: Irgendwann könnten sie sagen müssen "Sie sind schwanger, wunderbar – aber wir dürfen nur noch bestimmte Untersuchungen machen.“"
Das klingt für werdende Mütter, die sich auf eine enge und vertrauensvolle Betreuung verlassen wollen, wie ein Angriff auf die Qualität der Versorgung.
Dazu kommt die Honorardeckelung für Hebammen: Ihre Vergütungssteigerungen werden an die abgesenkte Grundlohnrate gekoppelt. Viele freiberufliche Hebammen arbeiten schon jetzt am Limit. Der Deutsche Hebammenverband spricht von existenzgefährdenden Bedingungen und einem Risiko für die geburtshilfliche Versorgung. Für uns bedeutet das: längere Wartezeiten, weniger Auswahl, möglicherweise weniger kontinuierliche Begleitung.
Gleichzeitig steigen die gesetzlichen Zuzahlungen um 50 Prozent – von 5–10 auf 7,50–15 Euro. Auch wenn viele Leistungen in der Schwangerschaft zuzahlungsfrei bleiben, trifft jede zusätzliche Eigenbeteiligung genau dann, wenn das Einkommen oft schon sinkt oder wegfällt.
Warum müssen ausgerechnet Schwangere und junge Familien einen Teil der Einsparungen tragen, während das System strukturelle Probleme hat? Eine Gesellschaft, die über niedrige Geburtenraten klagt, sollte die Phase der Schwangerschaft und Geburt nicht zusätzlich belasten.
Elterngeld: Kürzer, strenger, weniger flexibel
Noch deutlicher wird der Einschnitt beim Elterngeld. Ab voraussichtlich November 2027 soll die maximale Bezugsdauer von 14 auf 12 Monate sinken. Drei Monate sind künftig für jedes Elternteil fest reserviert, sechs weitere Monate können flexibel aufgeteilt werden. Nimmt der zweite Elternteil – in den meisten Fällen der Vater – seine drei Monate nicht, bleiben der Mutter maximal neun Monate. Bisher konnte ein Elternteil bis zu zwölf Monate nehmen, wenn der Partner mindestens zwei Monate beitrug.
Für viele ist das ein massiver Einschnitt. Nicht jedes Paar kann oder will die Elternzeit hälftig oder in festen Drei-Monats-Blöcken aufteilen. Manche Väter können beruflich nicht so lange aussteigen, andere Familien brauchen die längere Auszeit der Mutter aus gesundheitlichen, beruflichen oder schlicht organisatorischen Gründen.
Die leichte Anhebung der Beträge (Minimum 330 statt 300 Euro, Maximum 1.900 statt 1.800 Euro) ändert daran wenig. Real verliert, wer bisher die volle Dauer ausgeschöpft hat. Alleinerziehende behalten zwar die zwölf Monate, aber auch sie verlieren zwei Monate gegenüber dem bisherigen Maximum.
Die Begründung lautet "mehr Partnerschaftlichkeit". Das klingt gut. Doch wer die Realität vieler Haushalte kennt, weiß: Die Entscheidung, wie Elternzeit aufgeteilt wird, hängt von Einkommen, Beruf, Betreuungsangeboten und individuellen Umständen ab – nicht von staatlichen Vorgaben, die bei Nicht-Erfüllung direkt Geld kosten. Am Ende trifft es vor allem die, die sich eine strengere Aufteilung nicht leisten können.
Was das für Millionen werdende Mütter und Väter bedeutet
Familiengründung war in Deutschland schon lange kein leichtes Unterfangen. Hohe Mieten, knappe Kitaplätze, steigende Lebenshaltungskosten und eine unsichere Arbeitswelt belasten uns.
Jetzt kommen zusätzliche Hürden hinzu: mögliche Einschränkungen in der medizinischen Betreuung, höhere Eigenanteile und ein Elterngeld, das kürzer und an strengere Bedingungen geknüpft ist. Viele rechnen nach und kommen zu dem Ergebnis: Es wird teurer und riskanter.
Die Gesellschaft braucht mehr Kinder. Doch die Politik sendet das Signal, dass die Unterstützung in genau der Phase schrumpft, in der junge Paare sie am dringendsten brauchen. Wer die Geburtenrate erhöhen will, sollte die Bedingungen für werdende und junge Eltern verbessern, nicht erschweren. Die aktuellen Pläne tun das Gegenteil. Sie machen es Paaren schwieriger und teurer, den Schritt in die Familiengründung zu wagen.


Comments
Hauptsache ist doch, daß die…
Hauptsache ist doch, daß die Herzugelaufenen und die Ukraine genug Geld bekommen!
" ... daß noch weniger…
" ... daß noch weniger deutsche Paare Kinder bekommen".
Wenigstens Immigrantenpaare scheinen diese Reformen wenig zu stören.
So bleibt die Geburtenrate stabil und die Umvolkung schreitet weiter voran ...
Gilt nur für DEUTSCHE
Wer Bürgergeld bezieht braucht kein Elterngeld. Es gilt also nur für biodeutsche Steuerkartoffeln.
Das Programm der Vernichtung ist sichtbar!
Wenn man alle Veränderungen und neuen Gesetze zu unserem Nachteil mal wirklich in einem Komplex sieht, müsste doch jeder erkennen, man macht uns (vor allem Deutsche) das Leben mit Absicht schwerer, man will uns de-facto langfristig ausrotten. Dieser Plan begann schon sehr früh, ein paar Jahre nach der Widervereinigung. Mit Schengen, Euro, EU-Gründung hat es begonnen. Und, wo stehen wir jetzt?
- Energieversorgung unterlag der Selbstvernichtung und ist fragil und teuer geworden. Wettbewerbsvorteile für die Industrie = Null.
- Firmen, die für das BIP und unsere soziale & materielle Basis erforderlich wären, sind zu 60% weg oder insolvent. Immer mehr Firmen werden durch die USA aufgekauft.
- Immer neuere Regelungen durch die EU vermiesen uns die Lebensfreiheiten und Qualität, dass Autofahren und Hausbauen wird zur Posse und für normale Einkommen unerschwinglich
- Unsere Renten und Sozialversorgung wird schrittweise gekappt und an US-Finanzmärkten und für die Versorgung von Ausländern verhökert
- Die Sicherheit der Bürger wird durch Masseneinwanderung gefährdet und steht auf einem gefährlichen Level, Gegenmaßnahmen werden einfach nicht durchgeführt.
- Die Kosten und der Zugang für Krankenversorgung und Pflege wird mit Absicht verteuert und erschwert
- Die früher gepflegten Rücklagen für unsere gesellschaftliche Stabilität wurden längst geplündert, die Schuldenlast durch "Sondervermögen = Staatsschulden" müssen unsere Kinder noch abzahlen.
- Unsere kulturellen und moralischen Werte werden durch Perversionen ersetzt und den Deutschen wird die Familienbildung und Nachwuchs durch Existenzprobleme zunichte gemacht, zeitgleich steigen die Zahlen der Neugeburten aus Migrantenfamilien exorbitant.
- Der Kulturkampf links-grün versiffter Politik gegen Deutsche Bürger betrifft nicht die hier Eingewanderten.
Die Mittelalterreform der Austreibung ?
Das KLINGBEIL der ChaosUnion schlägt wieder zu !Die "Brüderschaft der Satanisten " muss weiter ihr Unwesen treiben ,damit die Wogen und Probleme steigen ,wenn der Antichrist als Erlöser kommt ! www.kla.tv/42109
Vor der Familiengründung sollte erstmal eine Ausbildung stehen
Von den jungen Leuten gehen doch sowieso nur die Wenigsten noch arbeiten. Nur jeder 4. sucht überhaupt noch nach einem Job. Viele werden für sich keine Zukunft sehen. Warum sollen sie sich abstrampeln, wenn sie sowieso in der Sozialhilfe landen?
Die Jugendlichen sind ja auch nicht dumm. Sie sehen zuhause, dass ihre Eltern es mit mindestens 2 Jobs und Mindestlohn nicht schaffen, ohne staatliche Hilfen auszukommen und von Monat zu Monat leben ohne nennenswerte Rücklagen.
Viele davon sind Schlüsselkinder und so verzogen, dass sie meinen, ihnen "steht alles Mögliche zu", ohne dafür einen Finger krümmen zu müssen.
HIer zwei Beispiele:
Unser Steuerberater suchte demletzt neue Auszubildende. Von etwa 20 Bewerbern, alle Abiturienten mit guten Noten, was auch immer das heute bedeutet, hat er mit 2 Bewerbern überhaupt Gespräche führen können. Die anderen Bewerber waren nicht in der Lage, sich einer ordentlichen Umgangssprache zu bemächtigen und hatten keine Umgangsformen.
Der Besitzer unserer Gärtnerei hat auch keinen Lehrling gefunden. Die möglichen Lehrlinge waren sich zu schade, mal abends den Laden zu kehren oder Kaffee zu holen. Natürlich wollten sie nur die Arbeiten machen, die ihnen genehm waren. "Das stünde nicht in ihrem Vertrag". Keiner von denen hat die Probezeit überstanden, die waren einfach nur frech und überheblich.
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/arbeitsmarkt-immer-mehr-junge-deutsche-haben-weder-job-noch-ausbildung/100247676.html
So wird jungen Paaren die…
So wird jungen Paaren die Familiengründung ausgetrieben
...und sogar im lebensfrohen & sehr lebensbejahenden (!) Köln (am herrlichen Rhein) ist die Geburtenziffer in 2025 auf 1,05 - dramatisch - abgesackt :
https://www.ksta.de/koeln/geburtenrate-sinkt-in-koeln-werden-immer-weniger-babys-geboren-1338322
Tiefstand bei den Geburten: Die Zahl der Neugeborenen in Köln ist 2025 auf den niedrigsten Wert seit einem Vierteljahrhundert gefallen.
...Die sogenannte zusammengefasste Geburtenziffer – also die durchschnittliche Zahl der Kinder, die eine Frau unter den heutigen Bedingungen im Laufe ihres Lebens bekommen würde – ist auf 1,05 gefallen. Vor 25 Jahren lag sie noch bei 1,24, zwischenzeitlich stieg sie bis 2016 auf 1,40. Seitdem zeigt die Kurve nahezu ununterbrochen nach unten...
...Warum immer weniger Kinder geboren werden, kann der Bericht nicht beantworten."...
______________
,,,kann nicht ... oder will (!) der Bericht (politisch) nicht beantworten ? ! :
https://www.youtube.com/watch?v=aOR8U4sKbhc
..."wenn wir unseren Kindern wieder sagen könnten, dass die Zukunft gut aussieht !" (CDU)
>>> Ja, wie wäre das tatsächlich, liebe Leser:innen dieses Blogs - ohne Friedrich Merz (CDU) ???
MP
So wird jungen Paaren die…
So wird jungen Paaren die Familiengründung ausgetrieben...
...und auch ganze Dörfer und Regionen kann man somit - "guten Gewissens" - sterben lassen :
https://www.mdr.de/themen/dnadesostens/neues/dorf-ostdeutschland-sterben-abwanderung-die-dna-des-ostens-104.html
Ostdeutsche Dörfer:
Sollten wir sie sterben lassen?
...."Vor allem in Ostdeutschland gibt es immer mehr "Geisterdörfer": Orte ohne Infrastruktur und kaum noch bewohnt. Einige Ökonomen schlagen vor, diese Flecken aufzugeben. Sie zu erhalten sei zu teuer."...
"Sollten" wir sie also sterben lassen ?
- NEIN, natürlich nicht ! : Wir MÜSSEN (!) Sie sterben lassen !!!
+++ BlackRot sorgt (e) zuverlässig für "Dunkeldeutschland" (reloaded) - in der gesamten BRD ! +++
https://www.welt.de/vermischtes/article170773216/Verlorene-Orte-Doerfer-in-denen-die-Jugend-um-die-50-Jahre-alt-ist.html
+++ „Wenn unsere Generation weg ist, gibt es keine Einheimischen mehr.“ +++
...und genau dafür hatte Frau Merkel (CDU) schon nachhaltig gesorgt ! : "Wir schaffen das" - uns Einheimische abzuschaffen !!! q.e.d.
Opa Mischa
Die Intention ist klar:…
Die Intention ist klar: Reduzierung der Bevölkerung. Die Klima-Hysteriker verlangen schon länger keine Kinder mehr zu bekommen, wegen des CO2, welches jeder Mensch zwangsläufig produziert.
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