Deutsche Frauen sind bei der Geburt des ersten Kindes durchschnittlich 30 Jahre alt

Folge falscher Familienpolitik_ Mütter werden immer älter

Der Trend setzt sich seit Jahrzehnten fort: Die Mütter in Deutschland werden immer älter. Die gesellschaftlichen Umstände und langen Ausbildungen erschweren die Familiengründung. Immer mehr Akademikerinnen bekommen gar keine Kinder.

Feminismus, linke Bildungs- und Familienpolitik, lange Ausbildungs- und Studienzeiten, berufliche Karriere, kürzere Beziehungen, weniger Heiraten und mehr Scheidungen: Es gibt viele Gründe, die Frauen davon abbringen Kinder zu bekommen.

Bei den Frauen, die dennoch Kinder bekommen, zeigt sich seit Jahrzehnten ein deutlicher Trend: Die Mütter werden immer älter. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes liegt das Durchschnittsalter der Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes bei 30,1 Jahren [siehe Bericht »Welt«]. Vor zehn Jahren lag es noch bei 28,8 Jahren.

Parallel nimmt auch die Zahl der in Deutschland geborenen Babys ab. Derzeit liegt die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau statisch gesehen bei 1,54 Kindern. Deutschland gehört neben Ländern wie Italien und Japan zu den Staaten mit den niedrigsten Geburtenraten. Wenn dann noch das Durchschnittsalter bei der ersten Geburt zunimmt, bedeutet dies, dass die Generationen sich immer langsamer verjüngen.

Sven von Storch

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