Umfrage zeigt: Traditionelles Weltbild weiter verbreitet, als die Gender-Ideologen es wahrhaben wollen

Die meisten Erwachsenen und Jugendlichen sehen die klassische Erziehungsrolle bei der Mutter zu Hause

Das traditionelle Weltbild, dass Vater arbeitet und die Mutter sich um die Kinder kümmert, ist immer noch weiter verbreitet, als die Gender-Ideologen es wahrhaben wollen. Kein Wunder: entspricht es doch emotionalen Bedürfnissen und natürlichen Instinkten.

Die Altparteien und Mainstream-Medien werben ununterbrochen für das moderne Rollenbild: Die Unterschiede zwischen Frauen und Männern werden verwischt, die klassische Familie wird als Auslaufmodell dargestellt, die Gender-Ideologie macht sich breit.

Doch wie jetzt eine Ifo-Umfrage feststellte [siehe Bericht »Welt«], ist das angeblich so »konservative« Welt- und Rollenbild doch noch verbreiteter als angenommen. Für das Bildungsbarometer 2018 ließen die Wissenschaftler des Wirtschaftsforschungsinstitutes Ifo rund 4000 Erwachsene und 1000 Jugendliche in Deutschland zu gesellschaftspolitischen Themen befragen.

Rund 64 Prozent der Männer und rund 65 Prozent der befragten Frauen befanden, dass Kinder unter sechs jahren vorwiegend von Frauen betreut werden sollten.

Interessant ist, dass auch Jungendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren so denken. Die meisten Mädchen antworteten auf die Frage, wie viele Stunden sie arbeiten würden, wenn sie 30 Jahre alt wären und ein Kind unter sechs Jahren zu hause hätten, dass sie ihre Arbeitszeit reduzieren würden, um mehr Zeit für das Kind zu haben.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.