Kreise und Krankenkassen in NRW können sich nicht auf die Kostenerstattung für Rettungswagen einigen

AfD fordert: Medizinische Notfallhilfe darf niemals an Kosten für den Rettungswagen scheitern

Die medizinische Notfallversorgung ist Kernbestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung. Wenn zum Beispiel der Verdacht auf einen Schlaganfall oder Herzinfarkt besteht, führt kein Weg an Notruf und Rettungswagen vorbei.

Krankenwagen-Einsatz


Weil Kreise und Krankenkassen in Nordrhein-Westfalen sich nicht auf die Kostenerstattung für Einsatzfahrten mit Rettungswagen einigen können, müssen Patienten im Ennepe-Ruhr-Kreis sowie voraussichtlich auch im Oberbergischen Kreis selbst für diese Kosten aufkommen. In den Medien wird über eine Summe von 452 Euro je Fahrt berichtet. 

Medizinische Notfallversorgung muss Kernbestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben

Dazu erklärte Dr. Martin Vincentz, gesundheitspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion Nordrhein-Westafeln in einer Pressemitteilung:

"Die medizinische Notfallversorgung ist Kernbestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung. Wenn zum Beispiel der Verdacht auf einen Schlaganfall oder Herzinfarkt besteht, führt kein Weg an Notruf und Rettungswagen vorbei. Medizinische Hilfe darf niemals aus Sorge um die Bezahlung des Krankentransports scheitern.

Die Krankenversicherung muss grundlegend reformiert werden

Weiterhin heißt es in der Pressemitteilung:

"Eine grundlegende Reform zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung ist unausweichlich, aber keinesfalls auf Kosten der medizinischen Notfallversorgung oder des grundlegenden Leistungskatalogs für Versicherte. So ist die Finanzierung von sogenannten Leerfahrten durch Krankenkassen umgehend durch eine entsprechende Gesetzgebung auf Bundesebene zu regeln.

Als AfD-Fraktion haben wir darüber hinaus bereits umfassende Vorschläge für eine nachhaltige Entlastung der gesetzlichen Krankenversicherung vorgelegt. Dazu zählt insbesondere die Streichung von versicherungsfremden Leistungen, die Finanzierung der medizinischen Versorgung von Bürgergeldempfängern aus dem laufenden Haushalt sowie eine Kostenentlastung des Gesundheitssystems durch illegale Einwanderung."

Sven von Storch

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Comments

Was für eine Schande, daß soetwas überhaupt diskutiert werden muß!

Wäre es nicht besser, vorrangig darüber zu diskutieren, endlich die fremdbefohlene Geldverschwendung für die Ukraine zu beenden?

Das passiert eben, wenn man die Daseinsvorsorge in ein "profitorientiertes Unternehmen" verwandelt. Das kostet halt, auch Menschenleben. Interessiert nur niemanden, und alle wählen weiter Einheitspartei.

Schon jetzt ist die Versorgung katastrophal. Versuch mal, mit einem Abszess nach OP mit Fieber am Wochenende in der Kleinstadt einen Zahnarzt zu finden, weil die "ambulante Klinik" zu ist. Die nächste Bereitschaftsapotheke ist irgendwo, 50 km weit weg.

Mit Sicherheit bleiben viele Menschen auf der Strecke. Das ist Verrat am deutschen Volk. Ein Jahrtausendverbrechen.

Zurzeit kommen parallel merkwürdige Debatten auf, Legalisierung der Sterbehilfe, selbst bestimmtes Sterben, Euthanasie... Begrenzung medizinischer Leistungskataloge für Alte... Dazu nun die persönliche Kostenübernahme der Krankentransporte wenn sich nachträglich kein Notfall ergibt... Man spekuliert daher, dass in Unkenntnis und Zweifel die Betroffenen darauf verzichten und das Kalkül erhöhter Todesraten käme den politisch Verantwortlichen gerade recht. Es riecht förmlich danach, dass man vom Prinzip eines langen Lebens  abrücken will, man will die Menschen, insbesondere die Alten mit Rollator und medizinischer Dauerversorgung los werden, man will oder muss auch bei der Gesundheitsversorgung sparen, Senioren kosten nur Geld des Staates, die Rund-um-Versorgung für Deutsche soll abgeschafft werden. Vor allem die Zuschüsse zu den Kassen seitens des Staates braucht man dringend für die "Strategische Partnerschaft mit der Ukraine" und Kriegstauglichkeit eines Europas gegen Russland. Man muss nur alle Artikel der letzten zwei Jahre über Probleme der GKV's lesen, überteuerte Apparatemedizin, Abgabenlasten der Verbraucher für Gesundheitsversorgung und Medikamente. Und jetzt kommt der dicke Preisaufschlag für Tabletten & Co ... ja warum wohl? Der Staat generiert aus diesem Preiserhöhungen zusätzliche Einnahmen. Derzeit erhöhen alle Versicherungsarten ihre Prämien auf mind. 10%. Wir werden nicht nur für die Ukrainische Waffen und dem Ukrainischen Haushalt ausgeraubt, man braucht auch Wohnraum für die jungen Neuzugänge - de-facto fehlt der Regierung der Mut zu sagen: Das T-4-Programm war ein Lösungsansatz (die Kriegs Rhetorik von Merz geht ja schon zurück zu alten Zeiten) , Corona hat geholfen Menschen loszuwerden und nun probiert man es mit dem natürlichen "Verrecken-lassen".

Es ist eine Schande massive Einschnitte im Gesundheitswesen für Kartoffeln aber sonst ist für Alles und Jedes Land der Welt Geld da. Egal ob es in einem korrupten Sumpf verschwindet. Wir haben es selbst erlebt. Mein Vater kämpfte monatelang um sein Leben im Krankenhaus. Es wurde viel gemacht solange man an ihm Geld verdienen konnte. Plötzlich waren sogar Antibiotika zu teuer wir wurden mehrfach massiv dazu gedrängt die Behandlung einzustellen. Sogar der Patient wurde entsprechend bearbeitet.... bei vollem Bewusstsein und starken Lebenswillen. Hilfe haben wir überall gesucht, doch es kamen nur Sprüche ...Er ist dann überraschend eines Nachts nach unserem letzten Besuch ,entschlafen,. Todesursache nicht wirklich bekannt ....Das gesamte System haben wir als zutiefst unmenschlich und Empathie los empfunden. Aber Moralweltmeister spielen wenn es nicht vor der Haustüre ist.  

Ich kenne einige ähnliche Beispiele aus dem privatem Umfeld seit 2018. Mein Verdacht: Die vorzeitige Sterberate beginnt schon beim Hausarzt/in. Vor 20 Jahren wurden beim Checkup die Blutwerte, insbesondere die Marker für Entzündungsprozesse oder solche, die auf Tumore schließen könnten, beim Hausarzt unaufgefordert(!) persönlich ausgewertet oder Folgeuntersuchungen angeordnet. Heute passiert nichts mehr, außer, wenn ich persönlich (bei eigenem Verdacht) darum bitten würde. Das heißt: Unter Umständen werden wichtige Warnsignale gar nicht erst erwähnt - man lässt es einfach in Unwissenheit laufen. Erst dann, wenn man in den Schmerzbereich kommt oder selbst merkt, da stimmt irgendwo was nicht... kann es sein, die Antwort des Hausarztes oder behandelnder Arzt: Der Krebs hat schon gewuchert - Schlussakkord. Denn die Chemo rettet nur max 10-20% - der große Rest stirbt doch später. Dabei hätte man durch rechtzeitige Kommunikation schon beim Hausarzt Jahre vorher etwas entgegen behandeln können. Nein, es gibt offenbar ein Konsortium der Verschwiegenheit (sich dumm stellen). Wie gesagt, es ist ein Verdacht meinerseits, dass man mittlerweile hinter dem Vorhang den einen oder anderen Betroffenen abschreibt und sich denkt: Ein Leben noch ggf. 2 Jahre verlängern kostet Geld und bringt nichts. Doch über solche Gedanken oder Strategien erfährt der potenziell Betroffene heute  nichts. Der Hohn ist ggf, dass der Hausarzt noch ein paar Pillen gegen Kopfschmerzen (die man dann selber noch bezahlt) verschreibt....und, noch einen schönen Tag...  Ich traue diesem Konglomerat Politik-Gesundheitswesen-Arzt alles zu. Zumindest hatten wir sowas Ähnliches vor 1945. 

Ich habe 2014 das erste und letzte Mal in meinem Leben einen RTW gerufen.

Ich hatte die (korrekte!) Diagnose schon ermittelt (mein Bekannter war Narkosearzt, arbeitete aber leider im fernen Washinton, D.C.), aber weder der Nortarzt noch später im Krankenhaus hat man mir zumindest eine lokale Betäubung gegeben. Die hätte nämlich den großen Schmerz genommen den eine Rippenfellentzündung mit Intercostalneuralgie verursacht.

Stattdessen warte ich da fast 2 Stunden in der Notaufnahme, ein Arzt, den man mit seinem französischem Akzent kaum versteht. Unnötige Untersuchungen (Herzultraschall, Venen/Trombose?-Untersuchung), obwohl ich mir sicher gewesen bin, daß es nichts mit dem Herz zu tun hat. Aber die wollen sich ja immer alle "absichern" auf Kosten der Krankenkasse und des Patienten.

Seit dem habe ich den festen Entschluß nie wieder einen Krankenwagen zu rufen. Entweder es wird von alleine wieder gut, oder das war es dann eben. Dann bin ich zumindest zu Hause in geliebter Umgebung gestörben. Irgendwann ist halt Schluß.

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