Skepsis gegenüber dem Rentensystem

80 Prozent haben den Glauben an die Rentenversicherung verloren

Die Zahl derer, die im Alter mit einer auskommenden Rente rechnen, nimmt immer weiter ab. Doch für private Vorsorge reicht das Geld nicht, weil ja schon die Lebenshaltungskosten enorm steigen.

Rente

Eine Umfrage von Civey im Auftrag der Deutschen Bank und mit Unterstützung von DWS unter 3.200 Befragten zeigt: Über 80 Prozent aller Altersgruppen zweifeln daran, dass das Rentensystem langfristig zuverlässig funktioniert [siehe Bericht "Tagesspiegel" und Pressemitteilung der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, ISNM"].

Misstrauen in die Politik

86 Prozent der Befragten (vom 25. August bis 5. September) kritisieren, dass die Politik das Thema Altersvorsorge nicht ausreichend behandelt und bei Problemen der gesetzlichen Rentenversicherung nicht entschlossen genug handelt.

Geplante Reformen und Widerstand in den eigenen Reihen der Union

Die Bundesregierung plant ab 2026 eine Kommission für grundlegende Reformvorschläge zur Finanzierung des Rentensystems. Ein Gesetzesvorschlag der CDU/CSU-SPD-Koalition soll das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent sichern und die Mütterrente erweitern. Die "Junge Gruppe" in der Unionsfraktion lehnt das Paket ab und nennt es "nicht zustimmungsfähig". 

Ungerechtigkeit und Sorgen der Jungen

64 Prozent halten das System für ungerecht und sehen die jüngere Generation benachteiligt. Bei den 18- bis 29-Jährigen löst Altersvorsorge bei 58 Prozent Angst aus.

Lücke durch staatliche Leistungen und private Vorsorge

80 Prozent erwarten, dass staatliche Renten den Lebensstandard nicht halten. Nur die Hälfte schließt die Lücke durch private Vorsorge. Besonders unter 30-Jährigen treffen 61 Prozent keine Vorsorge, oft aus finanziellen Gründen oder weil sie es noch nicht relevant finden.

Rente erst mit 68?

Gerade in der Union und in der FDP werden immer wieder Vorschläge diskutiert, das Renteneintrittsalter nach oben zu verschieben. Diskutiert wird beispielsweise die Rente mit 68.

AfD fordert Schluss mit der Geldverteilung ins Ausland und mehr Geld für die heimischen Rentner

Jörg Urban, AfD-Fraktionsvorsitzender in Sachsen, erklärte:

"Dieser unsoziale Plan der CDU-geführten Regierung ist eine Schande. Deutschland ist sehr wohl in der Lage, seinen Senioren eine auskömmliche Rente zu zahlen und das nicht erst mit 68. Wir sind das wirtschaftlich stärkste Land in Europa. Die Regierung muss endlich aufhören, die deutschen Steuergelder in der ganzen Welt zu verteilen – dann ist auch genug für die Rentner da."

AfD verweist auf das geringe Rentenniveau in Deutschland im EU-Vergleich

Weiter heißt es in der AfD-Presseerklärung: 

"Laut OECD liegt das deutsche Rentenniveau mit 52 Prozent schon heute deutlich unter dem Durchschnitt aller Industriestaaten. In Österreich erhalten die Rentner nach 45 Arbeitsjahren z.B. fast 90 Prozent ihres früheren Einkommens, in den Niederlanden sind es immerhin noch 80 Prozent. In Italien und Frankreich gehen die Senioren mit 62 Jahren in den Ruhestand und erhalten dafür üppige 92 Prozent sowie 73 Prozent ihres Gehalts als Rente."

Durch eine Reform der Asylpolitik könnte mehr Geld in die Rente umgeleitet werden

Und weiter heißt es:  

"Diese Unterschiede sind für die Deutschen besonders ungerecht, weil viele Milliarden deutscher Steuergelder nach Südeuropa transferiert werden. Die EU verschenkt z.B. an Italien fast 69 Milliarden Euro ›Corona-Zuschüsse‹, Frankreich erhält immerhin 39 Milliarden. Der Großteil dieses Geldes wurde von den Deutschen erarbeitet, die dafür später und mit weniger Geld in Rente gehen müssen.

Weiterhin gibt die Regierung pro Jahr mindestens 23 Milliarden für Asylbewerber aus, nachdem die CDU die Grenzen für alle Einwanderungswilligen geöffnet hat. Auch hier kann mit einer Änderung der Asylpolitik nach dänischem Vorbild sehr viel Steuergeld in die Rente umgeleitet werden."

Sven von Storch

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Kommentare

Ich weiß nicht warum alle auf der Regierung herumhacken?

Sie macht wozu sie installiert wurde, Deutschland untenhalten, die Deutschen ausdünnen, die Arbeitsleistung absaugen (deswegen gibt es keine ordentlichen Renten- Rentner sind nicht 'verwertbar'), das Land für 'fremde Mächte' verwalten, und, und, und. 

Seit wann sind Kolonien wohlhabend? Nur deren 'Verwalter'. Das will der 'dumme Michel' aber nicht wissen.

ja liebe rentner... immer schön die politidioten wählen , gegen die afd schimpfen obwohl ihr nicht mal wisst was diese partei tut und tun würde um euch wieder zu einem sorgenfreien leben zu verhelfen... wenn asyli hier besser leben als ihr obrigkeithörige opas ohne hirn, dann habt ihr das alleine ermöglicht und könnt es auch selber ausbaden mit eurer armut verzicht und hungrig sein... hauptsache ihr habt die hampeldeppen gewählt und wie ihr feststellt seid ihr der politik nicht nur egal - sondern scheißegal..der lügenkasper hat euch im griff der verlogenheit und ihr klatscht immer noch beifall....... wählerdeppen ohne hirn könnte man sagen... weiter so bis ihr im eigenen land fremde seid..flaschensammler und bettler ..... herr wirf hirn herab... alice erlöse uns von dem übel...

Glass Steagall Act

12.11.2025 | 11:09

Wen wundert es, die Rentenkassen sind leer, weil die Politik sie jahrzehntelang für andere Projekte geplündert hat! Und was das Rentenniveau im Vergleich zum europäischen Ausland noch benachteiligt ist, dass in Südeuropa die Ersparnisse in Immobilien angelegt wurden, was in Deutschland kaum möglich war, da hier die Abgaben und Steuern für viele zu hoch waren. Die Eigenheim-Quote ist in Deutschland im Vergleich zum Süden deutlich niedriger! Deswegen sind Rentner in Südeuropa reicher als deutsche Rentner! Das belegen die Statistiken.


Die deutschen Rentenkassen lassen sich nur mit radikalen Maßnahmen auffüllen. Kein deutsches Geld vom Steuerzahler wandert mehr ins Ausland oder zur Rettung anderer Länder oder Banken! Komplette Einstellung der deutschen Kriegswirtschaft! 0% des Bruttosozialprodukts in Kriegsaufrüstung! Stoppen des Klimaschwindel-Ablasshandels! Sanktionen gegen Russland komplett aufheben und die deutsche Industrie wettbewerbsfähiger machen, durch günstige Energie, egal wo sie herkommt! Totale Schrumpfung des Staatsapparates auf nur noch 100.000 Beamte, anstatt rund 5-6 Millionen wie derzeit! Stoppen sämtlicher Gelder an NGOs und anderer überflüssiger Projekte! Stoppen der Wohlstands-Asylpolitik! 
Damit kann man die Rentenkassen sofort wieder auffüllen, wenn man wollte. Aber die Altparteien wollen das nicht! Im Gegenteil, sie planen bereits an die Ersparnisse und Immobilien der Bürger zu gehen!

Aber dafür zahlen "wir" doch aufgrund eines "demokratischen" Beschlusses unserer(?) unabhängigen(?) Regierung die Renten der Ukrainer für (vorläufig!) 5 Jahre, weil deren Rentenkasse für Raketen gegen Russland geleert wurde.

"Sie" meinen es doch nur gut - wenn auch nicht mit uns!  

Else Schrammen

12.11.2025 | 15:51

Eigentlich wären die Renten ziemlich sicher und der Rententopf gut gefüllt, wenn nicht seit Jahrzehnten gierige (Politiker)Finger in den Topf greifen und das Geld für andere Zwecke missbrauchen würden. Die halten gerne das Staatssäckel verschlossen. Jedenfalls für die eigene Bevölkerung!

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