Bekennerschreiben der Antifa aufgetaucht
Jagdschloss von Gloria von Thurn und Taxis durch Brandanschlag vernichtet
In der Nacht auf Montag kam es zu einem verheerenden Brandanschlag auf das historische Jagdschloss Thiergarten der Familie von Thurn und Taxis in Bayern. Das Gebäude, das als Pächter den örtlichen Golfclub beherbergte, wurde vollständig zerstört. Der Schaden wird mehrere Millionen Euro geschätzt.
Bekennerschreiben der Antifa
Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen, doch das Schloss gilt als historischer Verlust. Ein Bekennerschreiben der Antifa wurde kurz danach auf der Plattform Indymedia veröffentlicht, in dem sich die Täter zu dem Brandanschlag äußern. Laut einem Bericht von Nius benannte die Antifa einen Podcast der ARD mit dem Titel „Nicht mehr mein Land“ als Auslöser für den Anschlag.
Der Podcast thematisiert die politischen Ansichten und Verbindungen der Fürstin zu rechtskonservativen Kreisen und rückt sie unter der Bezeichnung, eine „extreme rechte globale Netzwerkerin“ zu sein, regelrecht ins Fadenkreuz. Dieses sogenannte Hit-Piece der ARD nahmen die Angreifer dankbar als Rechtfertigung für den schweren Brandanschlag auf, den sie als „Akt des Widerstands“ gegen die „faschistischen Strukturen“ bezeichneten, die Gloria von Thurn Taxis angeblich fördere. Das Bekennerschreiben schließt mit einer kaum verhohlenen Morddrohung: „Wenn du nicht aufhörst mit deiner menschenverachtenden Hetze, brennt das nächste mal (sic!) nicht nur dein Golfclub.“
Gloria von Thurn und Taxis: Gewalt ist keine Lösung
Gloria von Thurn und Taxis äußerte sich schockiert über den Vorfall und betonte, dass Gewalt keine Lösung sei. Sie forderte eine gründliche Untersuchung und wies darauf hin, dass der Anschlag nicht nur ihr Eigentum, sondern auch kulturelles Erbe zerstört habe. Die Polizei hat das Bekennerschreiben auf Authentizität geprüft und ermittelt angeblich zu den Tätern. Bisher gibt es keine Festnahmen.
Dieser Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Gefahren, die von extremen Gruppierungen ausgehen können, die zu Gewalt greifen, um politische Ziele durchzusetzen. Solche Akte bedrohen nicht nur Privateigentum, sondern auch die Grundrechte auf Sicherheit und freie Meinungsäußerung in einer demokratischen Gesellschaft. Dieser politisch motivierten Gewalt von links erfordert endlich ein hartes Durchgreifen durch Polizei und Justiz.
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