Immer mehr Druck auf nicht-muslimische Schüler

Dürfen christliche Kinder während des Ramadans in der Schule essen?

Der Ramadan gilt für Muslime. Zwar gibt es auch für Christen eine Fastenzeit. Doch in einem säkularem Land mit Religionsfreiheit steht es jedem frei, sich an Fastenregeln zu halten oder nicht. Immer mehr muslimische Schüler und Eltern sehen das nicht so. 

Mädchen mit Pausenbrot auf dem Schulhof


Jedes Jahr zur Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan mehren sich die Berichte über Stress in der Schule. Mehrere islamische und islamistische Gruppen versuchen, bereits Schüler für die strikte Befolgung der islamischen Glaubensgrundsätze zu gewinnen. Auch das Elternhaus und die Großfamilien sorgen oftmals für entsprechende Stimmung. 

Ramadan setzt Schüler auch in Deutschland unter Druck

Das wird in die Schule getragen. Muslimische Schüler halten sich auch in Deutschland zunehmend an die Ramadan-Regeln und essen während des Tages nichts. Dementsprechend sind sie müde und zeigen weniger Energie im Unterricht. Nicht-muslimische Schüler sind nicht betroffen, werden aber von muslimischen Schülern immer häufiger unter Druck gesetzt.

Immer wieder gibt es Berichte, dass nicht-muslimische Schüler heimlich essen müssen, um nicht den Zorn ihrer muslimischen Mitschüler auf sich zu ziehen. Sie essen dann in einer Ecke oder auf der Toilette.

Pausenbrot in den Müll werfen?

So berichteten die BILD-Zeitung und WELT wieder einmal über einen solchen Fall, bei dem in der Schule zwischen Schülern, Lehrern und Eltern Uneinigkeit besteht, wie mit dem Ramadan umzugehen sei. So hätten muslimische Mädchen ihre nicht-muslimischen Mitschülerinnen aufgefordert, ihr Pausenbrot in den Müll zu werfen anstatt zu essen.

Doch solche Berichte sind noch harmlos. In den Sozialen Medien verbreiten sich zahlreiche ähnliche und härtere Fälle, bei denen auf Nicht-Muslime massiv Druck ausgeübt wird. Allerdings lassen sich Berichte in Sozialen Medien nicht immer verifizieren.

Mediale und politische Aufmerksamkeit: Ramadan wichtiger als Osterfest?

In den letzten Jahren beschweren sich immer mehr Bürger über die Berichterstattung in den Mainstream-Medien und die Stellungnahmen und Grußworte von Politikern zum Ramadan. Es ist auffällig geworden, dass der muslimische Fastenmonat mehr Betonung und Medienbedeutung erfährt, als die klassischen Christenfeste wie Nikolaus, Weihnachten oder Ostern. Von der kirchlich-christlichen Fastenzeit ist fast gar nicht die Rede. Diese Asymetrie in einem traditionell und historisch christlichem Land wie Deutschland und seinen europäischen Nachbarländern ist nicht wegzuleugnen. 

Christen und Traditionalisten sollten vielleicht verstärkt selbstbewusst auftreten und es ebenso machen wie die Muslime: Religion und Traditionen tragen zum Selbstbild und zur Gruppenidentität bei. Sie stiften seit Jahrtausenden überall auf der Welt Sinn und Richtung für Individuen und Gruppen. Es ist keine Schande, Christ in einem christlichen Land zu sein.

Sven von Storch

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Kommentare

"...bei dem in der Schule zwischen Schülern, Lehrern und Eltern Uneinigkeit besteht, wie mit dem Ramadan umzugehen sei."

Bei uns wurde früher beim Unterrichtsbeginn sich im Namen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit bekreuzigt, das Vaterunser gebetet oder "Großer Gott wir loben Dich" gesungen und über der Tafel hing das Kreuz Christi - so muß es sein!!!

Unsere Lehrer waren keine elenden Waschlappen sondern deutsche Pädagogen!!!

Wann wird in Deutschland aufgeräumt und den Musels gezeigt, wer Herr im Haus ist???

Wem es hier nicht paßt: Re-Re-Remigration!!!

 

Ich bin in einer christlich-evangelischen Umgebung aufgewachsen. Bei uns gab es Religion nur im Religionsunterricht oder im Konfirmadenunterrricht. Was den mitmenschlichen Umgang anbelangte, so galten die 10 Gebote. Das, was heute in den Schulen passiert, ist äußerst bedenklich. Religion ist eine Privatsache, das sollte man auch den Moslems klarmachen. Ihre Sitten und Gebräuche haben in Deutschland nichts in der Öffentlichkeit zu suchen. Wer beten will, soll in die Kirche oder Moschee gehen.

Es wird höchste Zeit das gegen Muslime mobil gemacht wird. Die gehören hier nicht hin. Entweder passen die sich an oder ab in ein Land wo sie unter ihres gleichen sind. Dort wollen dann auch keine Christen freiwillig leben.

Ich wohne in Antalya, Türkei, und da wundert man sich über den Schwachsinn der Deutschen. Hier ist Ramadan, oder Ramazan, wie man in der Türkei sagt. Kein Problem. Ob man sich daran hält, ist eine persönliche Sache. Hier regt sich keiner auf.

Die Restaurants haben normal auf und es stört keinen, ob er zuhause oder in der Öffentlichkeit etwas zu sich nimmt oder nicht. Rauchen ist auch kein Problem, nur Alkoholgenuss in der Öffentlichkeit ist nicht gerne gesehen. Auch Schulkinder bekommen in der Pause ihr Essen serviert.

Meine Frau ist Türkin und wir beide sind Muslime Meine Frau fastet, aber ich nicht. Respekt kommt von zwei Seiten und wenn ich etwas essen möchte, dann gehe ich in die Stadt.

Wahrheitsfinder

11.03.2026 | 09:12

Das Problem dürften eher nur atheistische Kinder haben.
Wenn wir Christen fasten, fasten wir sogar Nacht UND Tag, oder auch mal nur in der Nacht !

Und Pausenbrot in den Müll !?!?
Auch wieder so ein Atheisten-Problem !
Wofür der Christ Gott gedankt hat, wandert nicht in dem Müll !!

Wie tief ist dieses Land gesunken, ein Irrenhaus, dass man dem Islam vor die Füße wirft. 

Johannes Friedrich

11.03.2026 | 09:40

Soweit sind wir also gekommen, daß die Zugezogenen - quasi unsere Gäste - uns Vorschriften machen wollen und ihre Gebräuche aufzwingen. Der Ramadan geht uns Christen und auch die anderen Religionen, sowie die Bekenntnislosen nichts an. Zudem gilt das christliche Fastengebot erst ab 18 Jahren, da bekanntlich Kinder und Jugendliche auf eine ausreichende und ausgewogene Nahrungsaufnahme angewiesen sind, da sie sich schließlich noch in der Entwicklung befinden.

Wer unsere Gesetze - zu denen auch die Religionsfreiheit zählt - nicht akzeptieren will, dem steht es frei wieder in sein Heimatland zurückzukehren.

"Dementsprechend sind sie müde und zeigen weniger Energie im Unterricht." 

Nein sie sind nicht müde weil sie NICHT essen. Ganz das Gegenteil ist der Fall. Sie stopfen sich die ganze Nacht regelrecht voll weil sie die tägliche Überfüllung gewohnt sind und eben NICHT verzichten können! Da geht es spät und überfuttert mit vollem Magen in´s Bett. Nachts wird noch einmal aufgestanden und munter weitergefressen. Zähn, Verdauung, Körper, alles kommt heillos durcheinander. Ich denke mal das hat selbst der Islam nie so beabsichtigt. Mit Religion hat das nichts mehr zu tun. Ich selbst esse eh nur einmal am Tag, für mich ist das normal, nicht aber für die meisten Islamisten. Sie schaffen kein wirkliches Fasten! Deshalb sind sie müde.

"Christen und Traditionalisten sollten vielleicht verstärkt selbstbewusst auftreten und es ebenso machen wie die Muslime"

Und dann? Haben wir Religionskriege in den Schulen. Das Christentum hat seine kriegerische Verbreitung im Laufe der Zeit abgelegt. Der Islam nicht. Da liegt der feine und kleine Unterschied welcher das ganz zum Problem werden lässt.

Gewaltsame Bekehrung ist für die einen ein Selbstverständnis oder zumindest tief in ihrer Überzeugung verwurzelt,  während die anderen im Grunde immer mehr vom Glauben abfallen und damit auch anfällig sind.

Religion hat in Schulen und Universitäten -auch in der Politik- nichts verloren. Die Forschung und Lehre muß frei bleiben von jeder Doktrin. 

Religion ist eine reine Privatangelegenheit!

Eine kriegerische Verbreitung hat es beim Christentum nie gegeben, also konnte es diese auch nicht ablegen. Wohl aber mußte sich das Christentum immer wieder gegen die Angriffe des Islams zur Wehr setzen.

Ich höre wohl schlecht. Selbstverständlich dürfen christliche Kinder am Ramadan in der Schule essen. Das geht den Muselmanen und den Politikern einen Scheißdreck an.

Ich würde mir und meinen Kindern niemals das Essen verbieten und schon gar nicht verbieten lassen! Wer Hunger und Durst hat, der soll und muss auch essen und trinken. Stundenlang Hungern und dursten ist völlig ungesund und wider der Natur. Nur dumme Menschen können anderen oder/und sich selbst so eine ungesunde Lebensweise aufbürden! Und wenn hungernde und durstende Menschen es nicht ertragen können, andere essen und trinken zu sehen, während sie hungern wollen oder müssen, dann ist das deren Problem und nicht unseres! Wenn diese Menschen hier leben wollen und leider auch dürfen, dann haben die absolut kein Recht dazu, von uns zu verlangen, dass wir deren ungesunden, menschenfeindlichen Sitten annehmen sollen. Es ist unser Land und hier bestimmen wir!! Wenn es denen nicht passt, dann sollen sie gefälligst wieder dorthin zurückgehen, wo sie hergekommen sind und wo solche abartigen Sitten üblich oder Gesetz sind!

Else Schrammen

11.03.2026 | 15:07

RP: "So hätten muslimische Mädchen ihre nicht-muslimischen Mitschülerinnen aufgefordert, ihr Pausenbrot in den Müll zu werfen anstatt zu essen." Sie würden fasten, also sollen die übrigen Mitschüler das auch. So geschehen an der Klever Josef-Beuys-Gesamtschule. Nach dem Bericht einer Mutter soll der Lehrer, an den sich ihre "christliche" Tochter gewandt hatte, mit der Aussage, die Kinder sollten sich beim Verzehr des Pausenbrotes umdrehen, reagiert haben! Die Schulaufsicht kündigte eine konsequente Aufarbeitung an, auch das Ministerium reagiert. Und warum die ganze Aufregung? Nur weil ein paar Muslimr die selbstverständliche Unterordnung der "Ungläubigen" unter ihre religiösen Befindlichkeiten einforden?!

Mein Mitleid hält sich in Grenzen und beschränkt sich auf diejenigen, die nichts dafür können, und das sind die wenigsten. Das hat man eben davon, wenn man patriotische Demonstrationen meidet und statt dessen zu Hunderttausenden an Anti-Rechts- und Klima-Zusammenrottungen oder an "Sportereignissen" teilnimmt, mit den schwarzrotgelbgrünen Systemparteien sympathisiert und fleißig die Systemmedien konsumiert.

Ramadan und die christliche Fastenzeit (vor Ostern) haben einiges gemeinsam. Sie teilen das Ziel der spirituellen Einkehr, Besinnung auf Gott und bewussten Verzichts. Beide Traditionen betonen Gemeinschaft, Familie, Nächstenliebe und Gebete. Zudem sind beide Zeiten, in denen Gläubige ihr Leben überprüfen und sich von Äußerlichkeiten lösen. 


In manchen Jahren (wie 2026) beginnen sowohl die christliche Fastenzeit (Aschermittwoch) als auch der Ramadan fast zeitgleich oder überschneiden sich. Die christliche Fastenzeit dauert 46 Tage von Aschermittwoch bis zum Karsamstag/Ostersonntag, wobei an den sechs Sonntagen nicht gefastet wird.  Der Ramadan dauert zwar immer 29 oder 30 Tage, aber der Beginn verschiebt sich im gregorianischen Kalender jedes Jahr um etwa 11 Tage nach vorne. Da sich das islamische Mondjahr (ca. 354 Tage) nach dem Mond richtet und kürzer ist als das Sonnenjahr (ca. 365 Tage) , wandert der Fastenmonat durch die Jahreszeiten.

 
Allerdings halten moderne Christen oft nur zwei strenge Fast- und Abstinenztage: Aschermittwoch zu Beginn der Fastenzeit und an ihrem Ende den Karfreitag. Martin Luther lehnte das Fasten als Zwang ab, um sich Gottes Gnade zu verdienen, befürwortete es jedoch als freiwillige Übung. Deshalb gelten für evangelische Christen seither keine festen Regeln wie in der katholischen Tradition.


Im Mittelalter waren die Fastenregeln für Christen um einiges strenger als heute: Es durfte nichts außer drei Bissen Brot gegessen sowie drei Schluck Bier oder Wasser getrunken werden. Im Jahr 1486 wurde diese Regelung durch Papst Innozenz VIII. gelockert und es war nun in der Fastenzeit erlaubt, auch Milchprodukte zu sich zu nehmen. 
 

Gebt euren Kindern EXTRA Brote mit Schweinefleisch/Wurst mit, am besten mit Blutwurst! Um den Hals ein Kettchen mit christlicher Symbolik. Wer unsere Kinder deswegen auch nur schräg anschaut, kriegt es mit uns zu tun! Und weist die Kids an, in großen Gruppen zu essen, die Stärksten davon gleich außen am Rand stehend. Wir sind mehr und gehören hier her! Die Anderen nicht, und tschüss! Punkt aus Sense!!!

Man hat es sich selber ausgesucht und die Kirche macht doch mit. 

Willkommeskutur unter Aufgabe der eigenen Identität !

Die Kirchenvertreter aller Ebenen feiern sich selber und laben sich an dem eigenen Personenkult. Deshalb bin ich ausgetreten. Statt sich zu wehren, ducken sich die selbsternannten christlichen Gläubigen aus Angst vor politischen und gesellschaftlichen Repressalien. Die europäische christliche Kultur stirbt aus, und das obwohl der Islam nicht und niemals zu Europa oder gar Deutschland gehört hat. 

Man hat es sich selber ausgesucht und die Kirche macht doch mit. 

Willkommeskutur unter Aufgabe der eigenen Identität !

Die Kirchenvertreter aller Ebenen feiern sich selber und laben sich an dem eigenen Personenkult. Deshalb bin ich ausgetreten. Statt sich zu wehren, ducken sich die selbsternannten christlichen Gläubigen aus Angst vor politischen und gesellschaftlichen Repressalien. Die europäische christliche Kultur stirbt aus, und das obwohl der Islam nicht und niemals zu Europa oder gar Deutschland gehört hat. Der Islam wird in der Geschichte Europas immer nur mit Mord, Plünderungen, brandschatzen, Vertreibung und versklaven der Europäer genannt. Wenn man diese Zusammenhänge herstellt, trifft die Aussage, der Islam gehört zu Deutschland und Europa, zu. 

Dietmar Weigel

15.03.2026 | 16:40

Es gibt kein ´Zurück´ mehr! Darauf sollten wir unser Denken und Tun neu ausrichten, auch wenn es schmerzlich wird. Unterwerfung oder wenigstens versuchen, seine Kultur zu verteidigen. Die Kirche hat´s jedenfalls gründlich vergeigt. WIR sind gefragt. JEDEN TAG!  Diese kulturellen Bereicherungen im Schulalter werden irgendwann Erwachsene, den Rest überlasse ich der Fantasie der Leser...

Armes Deutschland/Europa

Es gibt mind. 50 Muslimische Länder dann sollen sie dorthin gehen und ihre Kultur, Gesetze, Sprache und Religion ausüben. Wenn wir ins Ausland gehen müssen wir uns deren Gepflogenheiten, Gesetzen auch anpassen, sonst wandern wir ab oder in den Knast. Wenn es denen nicht passt was wir tun, da vorne ist die Tür und ab mit euch. Kein Mitgefühl mit denen. Unser Land, unsere Bestimmungen.  

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