Streit um Verbot der Cousin-Cousinen-Ehe

37 Prozent der Pakistanis in Großbritannien sind mit Cousins-Cousinen ersten Grades verheiratet

Wie "The Economist" berichetete, sind 37 Prozent der Pakistanis in Großbritannien mit Cousinen und Cousins ersten Grades verheiratet. Bei weißen Briten englischer, schottischer oder walisischer Herkunft sind es nur 1 Prozent.

Pakistanische Hochzeit

[Siehe hierzu auch Dokumentation auf YouTube HIER]

Wie "News18" und "The Economist" berichten, sind rund 37 Prozent der erwachsenen Pakistanis, die in Großbritannien leben, mit ihren Cousinen oder Cousins ersten Grades verheiratet.

Kulturkrieg um die Frage, ob Heirat zwischen Cousinen/Cousins ersten Grades verboten werden soll oder nicht

Im Gegensatz dazu sind es bei weißen Briten englischer, schottischer, nordirischer oder walisischer Herkunft nur 1 Prozent. Dementsprechend ist die Einstellung zu diesem Thema ein heißes politisches Eisen in Großbritannien. Denn es ist ein politischer Kulturstreit darüber ausgebrochen, wie "The Economist" berichtete, ob diese Art von Ehen nun für verboten werden soll oder nicht [siehe auch Video zur Debatte HIER]. Die muslimische Community in Großbritannien ist natürlich gegen ein solches Verbot.

Kinder von Cousinen/Cousin-Paaren sind überproportional von Erbkrankheiten und Behinderungen betroffen

Interessant in diesem Zusammenhang ist die Feststellung, dass von der Gesamtzahl aller in Großbritannien geborenen Kindern mit erheblichen genetischen Defekten bzw. Erbschäden und entsprechenden Behinderungen rund ein Drittel von pakistanischen bzw. pakistanischstämmigen Eltern kommen, obwohl sie nur 3-4 Prozent aller Geburten in Großbritannien ausmachen [siehe medizinische Studie HIER]. Und von den Kindern pakistanischer Eltern, die einne genetischen Defekt haben, sind mindestens ein Drittel eindeutig auf Cousin-Cousinen-Heirat zurückzuführen [siehe Bericht "The Guardian"].

Hohe Kosten für die Allgemeinheit

Eine wichtige Frage, die viele Bürger und Politiker umtreibt, ist folgende: Wenn eine kleine Zahl von Pakistanern für einen großen Teil der genetischen Behinderungen verantwortlich ist, weil die Tradition der Inzucht-Heirat unter Cousins/Cousinen ersten Grades zur Kultur gehört, dann führt diese Tradition zu einer erheblichen finanziellen Belastung für die Gesamtgesellschaft.

Aus diesem Grunde sei es sinnvoll, so die Argumentation, solche engen innerfamiliären Heiraten zu verbieten oder streng zu reglementieren. Doch das wird oft als rassistischer oder muslimfeindlicher Angriff auf die Kultur und Traditionen der Pakistaner angesehen.

Innerfamiläre Heirat: Teil der pakistanische Kultur

Pakistan weist weltweit die höchste Rate an Verwandtenheiraten auf, mit einem Anteil von 55–65 Prozent an allen Ehen, von denen über 80 Prozent zwischen Cousins ersten Grades sind. 

Das bedeutet, dass etwa 45–55 Prozent aller Ehen direkt erste Cousins betreffen. Die Rate ist in ländlichen Gebieten (65–70 Prozent) höher als in städtischen (55–60 Prozent) und hat sich seit den 1990er Jahren kaum verändert, trotz wirtschaftlicher Entwicklung. Gründe sind hohe Fertilitätsraten (die mehr potenzielle Cousins schaffen) und intensive Familienstrukturen.

Auch in Afghanistan, im Jemen und im Irak sind solche Formen von Ehen weit verbreitet.

Sven von Storch

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Comments

Vor einigen Jahren las ich die Doktorarbeit eines angehenden Kardiologen, in der er sich mit der geballten Häufung von angeborenen Herzfehlern in UK beschäftigte. Er kam zu dem Ergebnis, dass 1. Herzfehler bei Neugeboren zum überwiegenden Teil bei Migranten aus Vorderasien vorkommen, und 2. die Ursachen eben bei Verwandtenehen (teilweise über Generationen) zu suchen sind. Was mir besonders in Erinnerung blieb, war sein Vorwort, in dem er sich praktisch für seine Doktorarbeit entschuldigte, und erklärte, dass er damit niemanden angreifen wolle (Rassismus und so...). 

"...erheblichen finanziellen Belastung für die Gesamtgesellschaft." - Und das Leid der Kinder? Kleine Würmchen, die nur wenige Monate leben, weil das Herz versagt? Oder niemals ein eigenständiges Leben führen können, weil sie Hirnschäden haben? Ich denke, dass das Wohl der Kinder im Vordergrund stehen muss, und daher sind Verwandtenehen endlich zu verbieten. Ein Gesetzgeber, der das versäumt, zeigt, dass ihm das Wohl der Menschen in seinem Land völlig egal ist. 

Und wie sieht es in Deutschland aus? Hier läuft doch auch ein Inzuchtprogramm und nicht nur unter Pakistanis. Man schaue sich nur den Nachwuchs an deutschen Schulen und die Nachwuchspolitiker an. Verblödung auf breitesten Gebieten allendhalben. 

"Kinder von Cousinen/Cousin-Paaren sind überproportional von Erbkrankheiten und Behinderungen betroffen"

Das ist doch logisch und seit Jahrhunderten bekannt! Da muss man gar keinen Genetiker fragen. Und wenn in diese Familien nie "Frischblut" kommt, nehmen die Behinderungen weiter zu und der normale Bürger muss dann auch noch für die medizinischen und sozialen Leistungen, die diese Behinderten bezahlt bekommen, mit ihren immer höher steigenden Krankenkassenbeiträgen herhalten! Außerdem verblödet die Menschheit durch solche perversen Praktiken immer mehr!

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