„Weniger fahren, langsamer fahren!“

Wirtschaftsweise Schnitzer belehrt Bürger wegen hoher Spritpreise

Steigende Spritpreise, Inflation und wirtschaftliche Unsicherheit belasten viele Haushalte in Deutschland massiv. Ausgerechnet in dieser Situation empfiehlt Wirtschaftsweise Monika Schnitzer den Bürgern, einfach „weniger und langsamer“ zu fahren.

Wirtschaftsweise Monika Schnitzer belehrt Bürger wegen hoher Spritpreise und lehnt staatliche Entlastungen ab


Die Aussagen der Vorsitzenden des Sachverständigenrates sorgen nun bundesweit für Diskussionen über soziale Realität, politische Verantwortung und die wachsende Distanz zwischen Politik und Bevölkerung.

Schnitzer lehnt staatliche Entlastungen ab

Im Gespräch mit der Welt äußerte sich Monika Schnitzer kritisch zu Forderungen nach staatlichen Entlastungen bei steigenden Energie- und Spritkosten.

Die Vorsitzende des Sachverständigenrates stellte dabei grundsätzlich infrage, ob der Staat Belastungen für Bürger überhaupt ausgleichen müsse.

Wörtlich fragte sie:

„Müssen wir den Menschen überhaupt etwas Gutes tun, und ist dafür der Staat zuständig?“

Rabatte oder staatliche Preisbremsen sieht die Ökonomin kritisch. Falls Belastungen ausgeglichen werden sollten, könne dies ihrer Ansicht nach nur über Umverteilung innerhalb der Gesellschaft erfolgen.

Zugleich warnte Schnitzer vor einer „falschen Erwartungshaltung“, wonach der Staat Bürger bei wirtschaftlichen Belastungen „immer raushauen“ müsse.

„Weniger und langsamer fahren“

Besonders viel Aufmerksamkeit lösten ihre Aussagen zu den hohen Spritpreisen aus.

Schnitzer sprach sich ausdrücklich gegen neue Tankrabatte aus und erklärte:

„Die wenigsten geraten ans Existenzminimum wegen dreißig Euro mehr Spritkosten im Monat.“

Statt staatlicher Hilfen müssten Verbraucher auf höhere Preise mit einer „Verhaltensänderung“ reagieren.

Konkret empfahl die Wirtschaftsweise:

„Weniger fahren, langsamer fahren.“

Die Aussagen treffen vor allem Pendler und Familien in einer Phase steigender Lebenshaltungskosten. Viele Beschäftigte sind im Alltag weiterhin auf das Auto angewiesen – insbesondere im ländlichen Raum oder bei langen Arbeitswegen.

Frühere Aussagen sorgen erneut für Kritik

Bereits Ende April hatte Schnitzer mit Aussagen in der Sendung von Caren Miosga Aufmerksamkeit erregt.

Damals erklärte sie, Bürger könnten bei höheren Belastungen notfalls „zwei Tage weniger in den Urlaub fahren“. Zusätzliche Kosten von einigen Dutzend Euro seien grundsätzlich „verkraftbar“.

In sozialen Medien und politischen Debatten wurden diese Aussagen nun erneut aufgegriffen. Kritiker werfen Schnitzer vor, die finanzielle Belastung vieler Menschen zu unterschätzen.

Besonders Pendler, Familien und Beschäftigte mit mittleren Einkommen fühlten sich von solchen Aussagen nicht ernst genommen, heißt es aus verschiedenen politischen Lagern.

Wirtschaftliche Lage bleibt angespannt

Die Debatte fällt in eine wirtschaftlich schwierige Phase für Deutschland.

Hohe Energiepreise, Inflation und steigende Lebenshaltungskosten belasten viele Haushalte weiterhin erheblich. Gleichzeitig kämpft die Industrie mit schwacher Nachfrage, hohen Produktionskosten und wachsender internationaler Konkurrenz.

Nach aktuellen Daten gingen allein im vergangenen Quartal erneut zehntausende Industriearbeitsplätze verloren. Seit dem Jahr zweitausendneunzehn summiert sich der Stellenabbau in Teilen der Industrie auf mehrere hunderttausend Arbeitsplätze.

Vor allem energieintensive Branchen warnen seit Monaten vor einer schleichenden Schwächung des Industriestandorts Deutschland.

Diskussion über Energiepolitik verschärft sich

Im Zusammenhang mit den Aussagen Schnitzers wird auch die deutsche Energie- und Wirtschaftspolitik erneut intensiv diskutiert.

Kritiker verweisen auf hohe Steuer- und Abgabenlasten auf Kraftstoffe sowie steigende Energiepreise. Auch geopolitische Krisen, darunter Spannungen im Nahen Osten und die zeitweise Blockade der Straße von Hormus, hatten zuletzt zu deutlichen Preissteigerungen auf den Energiemärkten geführt.

Befürworter einer konsequenten Klimapolitik argumentieren dagegen, dass langfristig nur weniger Abhängigkeit von fossilen Energieträgern stabile Energiepreise sichern könne.

Wachsende Distanz zwischen Politik und Bevölkerung?

Die Aussagen der Wirtschaftsweisen haben auch eine grundsätzliche Debatte ausgelöst: Wie groß ist inzwischen die Distanz zwischen politischen Entscheidungsträgern, Experten und dem Alltag vieler Bürger?

Während Vertreter aus Politik und Beratungsgremien häufig auf notwendige Anpassungen und Verhaltensänderungen verweisen, erleben viele Haushalte steigende Belastungen im Alltag unmittelbar.

Sven von Storch

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Comments

Ekkehardt Fritz Beyer

27.05.2026 | 09:10

... „Steigende Spritpreise, Inflation und wirtschaftliche Unsicherheit belasten viele Haushalte in Deutschland massiv. Ausgerechnet in dieser Situation empfiehlt Wirtschaftsweise Monika Schnitzer den Bürgern, einfach „weniger und langsamer“ zu fahren.“ ...

Ja mei: „Die deutsche Wirtschaft durchläuft seit Jahren eine schwere Stagnation und tiefgreifende Strukturkrise. Kritiker führen dies auf Versäumnisse“ auch „der Ära Merkel zurück, die sich laut Analysen durch mangelnde Reformbereitschaft, eine Verschleppung der Energiewende sowie die Vernachlässigung von Infrastruktur und Digitalisierung auszeichnete“!!! ... https://www.google.com/search?q=v%C3%B6llig+verfehlte+wirtschaftpolitik+seit+merkel&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&oq=v%C3%B6llig+verfehlte+wirtschaftpolitik+seit+merkel&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAEEUYOTIHC…

Übergab unsere(?) Göttin(?) nicht auch deshalb an das Ole und hernach an ihren https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich, weil sie letztlich dann doch Gewissenbisse plagten(?) und an jene abgab, welche ihr Unfähigkeit noch in den Schatten stellten???  

Um damit zu vermeiden, in den Geschichtsbüchern als die mit Abstand größte politische Versagerin Deutschlands aller Zeiten dargestellt zu werden???

Wir werden nur noch von geistig korrupten inkompetenten Tieffliegern regiert, mehr muss man zu solchen Äußerungen der jetzigen Politiker kommentieren. Leider wird sich daran nichts ändern und der Michel mittlerweile nur noch medial verblödet raumläuft.

facherfahrener

27.05.2026 | 09:59

soll sie sein ???   Langsames fahren verursacht höheren Spritverbrauch durch verminderte Verbrennung.

Aus Dummheit - oder mit Absicht kauft mal ÜBERTEUERTE ROHSTOFFE ein, um anschließend die Bürger belehren zu wollen - dabei aber Steuereinnahmen stetig steigern?? Hauptsache die eigene Tasche füllen.

100% Ökostrom ?? VOLKSVERA.........NG !!  Wind oder Solar = die UMWELTSCHÄDIGSTE Art Strom zu erzeugen. Sowohl bei der Herstellung wie Entsorgung der Anlagen !!! Hat Sie auch Akten erhalten, die überzeugende Produktbeschreibung enthalten?? 

Das kommt dabei raus, wenn nicht mehr Leistung sondern der Stuhl auf dem auch diese Dame sitzt im Vordergrund steht.

Kein Wunder, das LEISTUNGSTRÄGER Deutschland verlassen. Was bleibt diesen "Sessel......." übrig  die Bürger zu bestehlen.

Johannes Friedrich

27.05.2026 | 11:09

Ich fahre seit Beginn dieser Krise von selbst langsamer; das muß mir nicht erst jemand sagen. Dieses Verhalten stelle ich auch bei anderen Autofahrern fest, wenn auch nicht allen.

Entweder, oder! Die Leute WOLLEN doch unbedingt einen freien Markt! Jetzt haben sie ihn. Von daher... einfach mal langsamer fahren und weniger fahren. Und überlegen, ob Pendeln oder Arbeiten überhaupt noch sinnvoll ist.

Else Schrammen

27.05.2026 | 17:13

Würde diese "weise" Frau nach Anzahl intelligenter geäußerter Worte bezahlt, sie müsste schon längst am Hungertuch nagen. Für wie dämlich hält die eigentlich das mobile Volk? Auch sind es die wenigsten Deutschen, die mit einem Mercedes AMG oder Porsche durch Innenstödte und über Autubahnen brettern. Aber das kommt davon, wenn man Leute in Spitzenpositionen hievt, die außer sinnlosem Gebrabbel von sich gebend nicht viel aufzuweisen haben. Bestes Beispiel: Fratzscher!

Hier hat sich Fr.Schnitzer vermutlich wieder einmal einen "rechten Schnitzer" erlaubt ? Da wir solche besonders Weisen, oder nach Fr.Bas ,nun Graubraunen ,aus der allerletzten  Wirtschaftecke  hinter dem Tresen schon kennen ",Sabberbeck " war schon ein besonders schlaues Beispiel ,mit seinem "Insolvenz-Heizungstrick ",kommen nun die schlauen Spartricks von den Finanzausbeutern ,als preisverdächtige Oberschullehrer mit Sondervermögen ! (erinnert an Enkeltrick ?) :-))

Tja Fr .Schnitzer ,wie sie empfehlen ,der Bürger hat es lange vor ihnen schlucken müssen ,denn "weniger  ist mehr " !Viele können sich Fahren oder schon Lebensmittel oder Mieten kaum noch leisten ! Wie wäre es ,SIE gäben nicht schlaue Hinweise ,wie einst Marie Antoinette ! Es zeigt nur ,dass sich Dummheit  wiederholt .Vielleicht ein einfacher Rat ,gar nicht teuer !

"Weniger ist mehr !" Danke !

Jetzt, nachdem diese sog. „Wirtschaftsweisen“ gemeinsam mit der Regierung den Karren in den Dreck gefahren haben (der Staat hätte auf die Mineralölsteuer verzichten können) und nicht mehr heraus kommen, JETZT gibt sich Frau Schnitzer „libertär“ und fragt, ob der Staat überhaupt zuständig sei.

DAS ist aber NICHT „libertär“.

Das ist TYPISCH für das Verhalten von SOZIALISTEN:

Erst das Geld anderer Leute 'rauswerfen, sich selbst in eine ausweglose Lage bugsieren... und dann behaupten, sie seien ja nicht schuld... es läge quasi an „den Anderen“, in diesem Fall daran, dass die Bürger „zu viel und zu schnell fahren“.

Was für eine FRECHHEIT!

Wir werden diese Leute nur los, wenn wir massenhaft die AfD wählen.

Werden dagegen die Blockparteien wieder und wieder gewählt, 
kommt auch wieder und wieder dasselbe Ergebnis.

Vermutlich fährt die "Wirtschaftsweise" Schnitzer selbst überhaupt nicht mit eigenem Auto. Sie wird gefahren (oder geflogen) in einer Sechszylinder-Staatskarosse, die natürlich vom Steuerzahler finanziert wird.

Brauchen wir wirklich solche dämlichen Ratschläge?

Mein Ratschlag: Runter mit der Mineralölsteuer! Der "Staat" (die Regierung?) kann nie genug kriegen. Seine unverantwortlichen Ausgaben übersteigen jede Vernunft und stürzen uns in unabsehbare Schulden!

Warum müssen in die korrupte Ukraine ständig neue Milliarden gepumpt werden, wo dieses Land doch Deutschland mit in eine tiefe Energie-Krise gestürzt hat durch die Zerstörung von North Stream II?

Warum durch teuere Waffenlieferung auch noch diesen unsinnigen Krieg verlängern? Es sind bereits mehr als genug junge (und ältere) Männer umgekommen! Zudem ist Deutschland auch schon ausgeguckt, den Wiederaufbau der Ukraine zu bezahlen.

Schon einmal hat uns ein Gefreiter in die Katastrophe geführt. Der Obergefreite Pisstorius hat daraus offenbar nichts gelernt...

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