Europäische patriotische Parteien stehen ähnlichen Methoden gegenüber

Versuche, den AfD-Partner in Tschechien vor wichtigen Wahlen auszuschalten

In Tschechien spielt sich derzeit ein politischer Konflikt ab, der deutliche Parallelen zu Deutschland hat. Die Partei Volt Tschechien hat kurz vor den bevorstehenden Parlamentswahlen eine Beschwerde beim Verfassungsgericht eingereicht, um die Kandidatur der SPD (Freiheit und direkte Demokratie) – des tschechischen Partners der deutschen Alternative für Deutschland (AfD) auf europäischer Ebene – anzufechten. Ziel ist es, die SPD als „verdeckte Koalition“ einstufen zu lassen und damit ihre Teilnahme an den Wahlen praktisch zu verhindern. 
 

Symbolfoto / AI-generiert mit ChatGPT (OpenAI)

Dieselbe Taktik in Prag wie in Berlin

Es handelt sich um einen durchsichtigen Versuch, eine Oppositionskraft auszuschalten, die das politische Gefüge verändern könnte. Genau dieselbe Taktik kennen wir auch aus Deutschland: Die AfD wird systematisch kriminalisiert, stigmatisiert und von den staatlichen Institutionen sogar durch die Geheimdienste überwacht.

Während in Deutschland das Ziel ist, die AfD zu schwächen, versucht das Establishment in Tschechien, die SPD zu blockieren – ihren engsten Partner auf europäischer Ebene. Beide Parteien verbindet die klare Verteidigung nationaler Interessen gegen den Druck aus Brüssel und gegen globalistische Strukturen.

Angriff auf die Opposition statt fairen Wettbewerbs

Volt behauptet, die Wahllisten von SPD und Stačilo! umgingen das Wahlgesetz, weil auf ihnen auch Mitglieder anderer Parteien kandidieren. In Wirklichkeit handelt es sich um eine gängige Praxis, die bei tschechischen Wahlen seit vielen Jahren toleriert wird. Erinnern wir uns: 2013 trat TOP 09 gemeinsam mit den Bürgermeistern an, oder 2017 ließ die ODS die Vertreter der Soukromníci auf ihren Listen kandidieren – damals war von einer „verdeckten Koalition“ keine Rede.

Heute ist die Situation jedoch anders. SPD und Stačilo! stellen die echte Opposition zum aktuellen Establishment dar, und deshalb gibt es Versuche, ihre Kandidatur in Frage zu stellen. Kritiker sehen darin deutlich, dass es nicht um den Schutz der „Reinheit der Wahlen“ geht, sondern darum, eine politische Veränderung zu verhindern, die die Wähler wünschen könnten.

Juristische Tricks statt fairem Wettbewerb

Das Verfassungsgericht in Prag behandelt diesen Fall vorrangig, was zeigt, wie groß der politische Druck ist. Würde die tschechische SPD (Freiheit und direkte Demokratie) als „Koalition“ eingestuft, läge die Wahlhürde für sie bei 11 %. Selbst bei hoher Wählerunterstützung könnten so Hunderttausende Stimmen verfallen. Genau wie in Deutschland, wo statt offener politischer Auseinandersetzung juristische Mittel und Einschüchterung eingesetzt werden, greift auch in Tschechien das Establishment zur Manipulation der Wahlregeln.

Doppelte Standards und politische Manipulation

Juristen in Tschechien weisen darauf hin, dass eine solche Praxis in der Vergangenheit üblich war und von den Gerichten nie beanstandet wurde. „Diese Praxis gab es. Deshalb würde mir jetzt die Annullierung der Wahl oder irgendein wesentlicher Eingriff in die Auszählung extrem unverhältnismäßig erscheinen,“ erklärte der Verfassungsrechtsexperte Ondřej Preuss.

Warum wird also gerade jetzt das Argument der „verdeckten Koalitionen“ hervorgeholt? Weil es um SPD und Stačilo! geht – also um Kräfte, die offen die Regierungspolitik kritisieren, nationale Interessen vertreten und unzufriedene Wähler ansprechen können. Der doppelte Standard ist offensichtlich: Geht es um establishmentnahe Parteien, ist alles in Ordnung. Geht es um die Opposition, sucht man plötzlich nach juristischen Kniffen, um sie auszuschalten.

Die europäische Alternative wächst trotz Angriffen

Dieser doppelte Standard ist offensichtlich: Ging es in Tschechien um regierungsnahe Parteien, war die Kandidatur von Vertretern anderer Parteien unproblematisch. Sobald es jedoch um die SPD (Freiheit und direkte Demokratie) geht, einen der Hauptverbündeten der AfD, ändern sich die Regeln plötzlich.

AfD in Deutschland und SPD in Tschechien zeigen, dass es eine starke Alternative zur aktuellen Politik aus Brüssel gibt. Und genau deshalb sehen sie sich systematischen Angriffen ausgesetzt. Ihre Stärke wächst jedoch weiter, denn je mehr das Establishment versucht, ihre Stimmen zum Schweigen zu bringen, desto klarer wird, wer tatsächlich die Interessen der Bürger verteidigt.

Die Stimmen der Wähler dürfen nicht zum Schweigen gebracht werden

Die Angriffe auf die SPD in Tschechien und die AfD in Deutschland verfolgen dasselbe Ziel: patriotische Parteien daran zu hindern, zu einer entscheidenden politischen Kraft zu werden. Doch die Wähler erkennen immer deutlicher, dass es sich um die Machtsicherung der Eliten handelt. Wenn Demokratie und Freiheit erhalten bleiben sollen, dürfen die Stimmen der Opposition nicht zum Schweigen gebracht werden – weder in Berlin noch in Prag.
 

Sven von Storch

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