Die Slowakei ändert die Verfassung – kein Diktat aus Brüssel mehr!

Robert Fico setzt die Souveränität des Landes in Fragen der nationalen Identität durch

Am 26. September 2025 verabschiedete das slowakische Parlament eine grundlegende Verfassungsnovelle, die die Souveränität des Landes stärkt, nur zwei biologische Geschlechter anerkennt und konservative Werte schützt. Nach Brüssel sendet Fico ein klares Signal: „Wir holen uns unsere Souveränität zurück.“ 

Screenshot YouTube / Fico reaguje na prijatie zmeny Ústavy / HNtelevízia

Ministerpräsident Robert Fico bezeichnete diese Änderungen als beste Antwort auf den „Zerfall der westlichen Gesellschaften“, die seiner Meinung nach dem Progressivismus erlegen sind. Die beschlossene Novelle stellt nicht nur eine Stärkung der nationalen Identität der Slowakei dar, sondern auch eine klare Botschaft an die Europäische Union und die liberalen Eliten, dass die Nationen das Recht haben, selbst über ihr Schicksal zu entscheiden.

Nationales Recht über Brüssel

Die Verfassungsnovelle, die Anfang November in Kraft tritt, verankert die „Souveränität des Landes in Fragen der nationalen Identität“. Das bedeutet, dass slowakisches Recht Vorrang vor europäischem und internationalem Recht in Fragen haben soll, die Kultur, Werte und Familie betreffen. Damit beschreitet die Slowakei denselben Weg, den bereits Ungarn eingeschlagen hat, und macht deutlich, dass sie nicht bloß Vollstrecker von Brüsseler Richtlinien sein will.

Laut Premier Fico gehe es um die Verteidigung der Grundpfeiler des Staates: „Diese Änderung ist die beste Antwort auf den Zerfall der westlichen Gesellschaften.“ Während der liberale Strom versucht, Traditionen abzubauen und neue Ideologien aufzuzwingen, hat die Slowakei ihre Werte nun direkt in der Verfassung verankert.

Schutz der Familie und traditioneller Rollen

Die Novelle bringt mehrere wesentliche Bestimmungen, die auf den Druck der Progressiven reagieren. Die Verfassung sagt nun ausdrücklich, dass die Slowakei nur zwei biologische Geschlechter anerkennt – Mann und Frau. Damit werden alle Versuche, die Gender-Ideologie durchzusetzen, klar zurückgewiesen.

Auch das Familienrecht ist betroffen. Bestimmungen über Adoptionen, die traditionelle Ehepaare bevorzugen, wurden in die Verfassung übernommen, und die Leihmutterschaft wurde verboten. Eltern erhalten zudem größere Befugnisse im Bildungsbereich – der Sexualunterricht von Kindern bedarf künftig ihrer Zustimmung. Das bedeutet, dass der Staat die Familie vor ideologischer Einflussnahme von außen schützt.

Liberale Kritik und Angriffe aus Brüssel

Wie erwartet meldeten sich Vertreter liberaler Kreise und NGOs gegen die Novelle zu Wort. Die sogenannte Venedig-Kommission, ein Beratungsorgan des Europarates, warnte die Slowakei vor „Diskriminierung aufgrund des Geschlechts“. Laut Amnesty International „wird diese Änderung unabsehbare Folgen haben“ und stelle „einen weiteren dunklen Tag für die Slowakei“ dar.

Tatsächlich ist dies jedoch nur ein weiterer Beweis dafür, wie Brüsseler und liberale Eliten den Nationen vorschreiben wollen, was sie als normal zu betrachten haben. Das slowakische Parlament hat ihnen nun eine klare Botschaft geschickt: Souveränität und nationale Identität stehen nicht zum Verkauf.

Politischer Hintergrund der Abstimmung

Für die Verfassungsänderungen war die Unterstützung von mindestens 90 der 150 Abgeordneten erforderlich. Die Regierungskoalition verfügt nicht über diese Zahl und musste sich daher auf Teile der Opposition stützen. Unterstützung kam von der Christlich-Demokratischen Bewegung (KDH), die etwa das Verbot der Leihmutterschaft durchsetzte. Entscheidende Hilfe leisteten auch zwei Abgeordnete der Bewegung Slowakei des Ex-Premiers Igor Matovič, was eine scharfe Reaktion seiner Partei auslöste.

Die liberale Opposition unter Führung von Progresívne Slovensko (PS) und Michal Šimečka versuchte erfolglos, die Änderung zu blockieren. Šimečka sagte nach der Abstimmung: „Sie haben den Menschen in der Slowakei geschadet, unseren Platz in Europa infrage gestellt und Robert Fico ein Geschenk gemacht.“ Diese Worte zeigen nur, wie tief der Graben zwischen dem liberalen Strom und der konservativen Mehrheit der Gesellschaft ist.

Vorbild für Europa – Polen und Ungarn haben den Weg gewiesen

Mit diesem Schritt reiht sich die Slowakei in die Staaten ein, die das Diktat der EU ablehnen und ihre eigene Souveränität schützen. Ähnliche Schritte hatte bereits Ungarn unternommen, das den Begriff „nationale Identität“ in seine Rechtsordnung aufgenommen und Familie sowie traditionelle Werte gegen die ständigen Angriffe aus Brüssel verteidigt hat. Polen wiederum wagte eine Justizreform, um sicherzustellen, dass nicht EU-Institutionen, sondern die Polen selbst über ihre Justiz entscheiden.

Diese Entwicklung zeigt, dass der Weg souveräner, konservativer Staaten möglich ist. Die Slowakei hat nun die Stimme Mitteleuropas gestärkt und anderen EU-Nationen Mut gemacht, die mit ähnlichem Druck konfrontiert sind.

Signal für die Zukunft Europas

Trotz Kritik aus Brüssel, von NGOs und inländischen Liberalen ist dieser Schritt ein klarer Sieg für konservative Politik und traditionelle Werte. Die Slowakei zeigt, dass sie keine Angst hat, für ihre Bürger, ihre Kultur und ihre Zukunft einzustehen, in der über das Schicksal des Landes die Slowaken entscheiden – und nicht fremde Institutionen.

Für konservativ gesinnte Menschen in ganz Europa ist die slowakische Verfassungsnovelle eine Inspiration und ein Beweis dafür, dass eine Rückkehr zur nationalen Souveränität möglich ist. Sie ist ein Aufruf zur Entschlossenheit auch für andere Mitgliedstaaten der EU, die nicht bloße Provinzen des Brüsseler Imperiums sein wollen, sondern wirklich freie und stolze Nationen.

Sven von Storch

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