Spanien kriminalisiert Wahrheit:

Priester wegen Kritik an islamischer Christenverfolgung verurteilt

Der Fall von Pater Custodio Ballester zeigt, wie weit Meinungsfreiheit in Europa bereits erodiert ist. Wer den Islam kritisiert, riskiert heute Haft – selbst, wenn er nur auf die Realität hinweist. 

Bild: Pixabay

Der spanische Priester Custodio Ballester aus Barcelona wurde wegen »Islamophobie« schuldig gesprochen – weil er es gewagt hatte, auf die brutale Verfolgung von Christen in islamischen Ländern hinzuweisen. Das Urteil offenbart den geistigen Zustand Europas: Wahrheit wird zur Straftat, während Lüge und Angst herrschen. Wie LifeSiteNews berichtet, hatte Ballester bereits 2016 in einem Artikel mit dem Titel »Der unmögliche Dialog mit dem Islam« gewarnt: »Der Islam erlaubt keinen Dialog. Für den Islam gilt: Entweder du glaubst, oder du bist ein Ungläubiger, der unterworfen werden muss – auf die eine oder andere Weise.«

Die Wahrheit als Verbrechen

Ballesters Worte waren eine Antwort auf seinen Erzbischof, Kardinal Juan José Omella, der in einem Schreiben den »notwendigen Dialog mit dem Islam« forderte. Doch statt den offenen Austausch zu fördern, machte der Staat Ballester zum Angeklagten. 2020 wurde Anklage erhoben, 2025 folgte das Urteil: »Hassrede« – ein »Verbrechen«, das in Spanien mit bis zu vier Jahren Haft bestraft wird.

Pater Ballester erklärte: »Meine Aussagen waren nie diskriminierend oder hasserfüllt. Man will mich als Exempel benutzen, damit andere sich selbst zensieren.« Seine Worte treffen den Kern: Europa hat den Boden der Freiheit längst verlassen. Wer die Realität benennt – dass Christen in islamischen Ländern verfolgt, versklavt und getötet werden –, wird mundtot gemacht.

Schweigen der Kirche, Jubel der Zensoren

Während linke Aktivisten den Priester anklagen, bleibt die Kirche weitgehend stumm. Kardinal Omella äußerte lediglich »private Worte der Unterstützung«, ohne öffentlich Stellung zu beziehen. Der Klerus schweigt, während einer der Seinen verurteilt wird, weil er für die Wahrheit eintritt.

Ballester, der im Falle einer Haftstrafe bis zum Europäischen Gerichtshof ziehen will, zieht den bitteren Vergleich: »Wenn ich verurteilt werde, ist das hier nicht mehr Spanien, sondern Pakistan – ein Land, in dem man für Blasphemie getötet werden kann.«

Europa im Griff des neuen Dogmas

Die Anklage lautet »Hassverbrechen«, doch in Wahrheit geht es um die Verteidigung des neuen Dogmas: des religiösen Relativismus. Kritik am Islam ist verboten, während antichristliche Hetze Alltag ist. Die europäischen Regierungen predigen Toleranz – aber nur für jene, die sich der neuen Ideologie unterwerfen.

Nach islamischem Recht, der Scharia, gelten Christen und Juden, die den Islam ablehnen, als »Dhimmi« – Menschen zweiter Klasse, die eine Sondersteuer zahlen müssen. Dass genau diese Lehre in vielen islamischen Ländern noch heute Grundlage der Christenverfolgung ist, scheint Spaniens Justiz nicht zu interessieren.

Der Fall Ballester ist ein Menetekel: Wenn Europa beginnt, Wahrheit zu bestrafen, dann hat es seine Seele verkauft. Die Richter mögen ihn verurteilen – die Geschichte wird ihn freisprechen.

Sven von Storch

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