Blockieren statt Zusammenarbeit

Merz will noch mehr Brandmauer gegen die AfD

Merz will von einer Öffnung zur AfD hin nichts wissen. Vielmehr singt er das Lied von der Brandmauer gegen die AfD. Das wird seiner Partei noch mehr Stimmen kosten. 
 

Symbolbild. KI.

Laut der Wahlumfrage von Forsa vom 30.09.2025 liegt die AfD bei 27 Prozent, die Union nur bei 24 Prozent. Die AfD wird immer stärker. Die CDU/CSU schwächelt. Die Beliebtheitswerte von Friedrich Merz fallen in den Keller.

In den östlichen Bundesländern ist es sogar noch deutlicher: Eine Umfrage in Sachsen-Anhalt von Infratest dimap im Auftrag des MDR, der Mitteldeutschen Zeitung und der Volksstimme, bescheinigt der AfD dort sogar eine Zustimmung von 39 Prozent.

Merz will sich mit der Union noch stärker von der AfD abgrenzen

Nun wäre es an der Zeit, die Brandmauer endlich fallen zu lassen. Doch das Gegenteil ist der Fall. In einem Interview mit dem MDR hat Merz angekündigt, die Union noch stärker von der AfD abzugrenzen [siehe Bericht »Apollo-News«].

Er erklärte: »Wir müssen uns und wir werden uns mit der AfD auch inhaltlich sehr viel stärker auseinandersetzen.«

Und er fügte hinzu: »Ignorieren geht nicht mehr. Aber jetzt in der Sache die Unterschiede herauszustellen: Was droht unserem Land, wenn die AfD stärker wird – oder möglicherweise sogar in einem Bundesland wie Sachsen-Anhalt den Ministerpräsidenten stellt?«

Meden-Hetze gegen die AfD geht unvermindert fort

Unterdessen wird bei ZDF und ARD weiterhin gegen die AfD Propaganda gemacht. Die CDU/CSU, SPD, Grünen, Linken und die großen Medien wie ARD/ZDF, die linken Zeitungen und andere Mainstream-Medien agieren im Panikmodus. Doch die Umfragewerte zeigen von Woche zu Woche, dass die Zustimmung zur AfD hoch bleibt. Ein Viertel bis ein Drittel der Wahlberechtigten ist nicht mehr für die Politik der Altparteien zu gewinnen.

Bürger erleben Merz als weltfremden Kanzler

Ein wichtiger Grund, warum die Beliebtheit von Friedrich Merz sinkt und auch die Union mit ihm zusammen absteigt, ist seine Ferne zu den Problemen und Sorgen der Bürger. Für ihn stehen außenpolitische Fragen wie die Ukraine im Vordergrund. Für die sozialen Probleme der Menschen hierzulande hat er kein Gespür. Immer wieder fällt er mit Aussagen auf, nach denen die Bürger mehr arbeiten, mehr für die Rente sparen, mehr für die Gesundheitsversorgung hinzuzahlen sollen, während er sich selbst eine Gehaltsherhöhung als Kanzler gönnt, obwohl er als ehemaliger BlackRock-Deutschland-Vorstand ohnehin schon Millionär ist.

Sven von Storch

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