Wie »n-tv« berichtet, hat der Goldpreis hat erstmals die Marke von 4.000 US-Dollar je Feinunze (ca. 31 Gramm) überschritten. Im laufenden Jahr stieg der Preis um fast 50 Prozent, nach einem Anstieg auf über 3000 Dollar im März. In weniger als zwei Jahren hat sich der Preis verdoppelt.
Gründe für die Preisrallye: Politik der Zentralbanken
Die Rallye wird durch mehrere Faktoren getrieben: Zentralbanken aus Schwellenländern kaufen Gold, um ihre Reserven vom US-Dollar unabhängiger zu machen. Institutionelle und private Anleger diversifizieren ihre Portfolios mit Gold, um sich gegen Inflation und geopolitische Risiken abzusichern. Sinkende Zinsen machen das zinslose Gold attraktiver.
Jüngste Auslöser des Preisanstiegs
Zwei aktuelle Entwicklungen befeuern den Anstieg: Hohe Zuflüsse in goldgedeckte ETFs, da Investoren die Rallye nicht verpassen wollen, und der »Shutdown« der US-Regierung, der Unsicherheit schafft.
Wertentwicklung eines Kilobarrens
Ein Kilobarren Gold, der vor zehn Jahren (8. Oktober 2015) bei einem Preis von 1138,90 Dollar pro Feinunze etwa 36.621 Dollar kostete, ist heute bei 4.000 Dollar pro Feinunze rund 128.617 Dollar wert. Das entspricht einem Gewinn von etwa 91.996 Dollar.
Risiken und historische Einbrüche
Trotz der Rallye ist der Goldpreis nicht risikofrei. Historische Beispiele zeigen Verluste von bis zu 60 Prozent nach einer Rallye im Herbst 1980 und einen Absturz ab September 2011, der über vier Jahre andauerte.


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